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KÖNIGSWIESEN. Rund 150 bis 200 Top-Rennradfahrerinnen und -fahrer werden am Sonntag, 28. September, bei der sechsten Auflage der Mühlviertler Hügelwelt-Classic erwartet. Das Rad-Event ist nicht nur ein sportlicher Höhepunkt, sondern gibt auch dem Tourismus in der Region einen positiven Schub.

  1 / 2   Veranstalter, Sponsoren, Athleten und Unterstützer: Thomas Umhaller, Walter Ameshofer, Bgm. Roland Gaffl, Nikolas Riegler, Rene Pammer, Karl Hüttmannsberger, Michael Karlinger, Bgm. Hannes Hinterreither-Kern, Richard Obereder (v. l.) (Foto: Greindl)

Die Veranstalter, der Radfahrclub VeloKW und die Union Königswiesen, haben wie schon in den Vorjahren weder Kosten noch Mühen gescheut, das Rad-Straßenrennen für möglichst viele Athleten und ein großes Publikum unwiderstehlich zu machen. „Dank 43 Sponsoren, allen voran der Raiffeisenbank Mühlviertler Alm und dem Wirtschaftbund um Obmann Karl Hüttmannsberger, sowie der Landessportorganisation ist es uns wieder gelungen, die Kosten von rund 30.000 Euro aufzubringen, damit sich unter dem Strich ein Nuller ausgeht“, so Bürgermeister Roland Gaffl, der selbst früher rennmäßig die Pedale getreten hat. Auch auf moderate Rücklagen wird heuer zurückgegriffen.

Rund 100 Helfer im Einsatz

Bei der Vorbereitung und Abwicklung der Rennen sind die Mitglieder der Union Königswiesen sowie der Feuerwehren Königswiesen, Haid und Unterweißenbach, des Roten Kreuzes und viele weiter freiwillige Helfer unverzichtbar. „Hätten wir sie nicht, würde es die Veranstaltung nicht geben“, betont Gaffl. Vertreter des Landesratsportverbands eingerechnet, stehen rund 100 Helfer am Rennsonntag im Einsatz.

Bei den Eliterennen erwarten die Veranstalter rund 100 Profi-Radrennfahrerinnen und -fahrer in den allgemeinen und den U23-Klassen. Die Amateure tragen in Königswiesen die Österreichische Meisterschaft aus. Bei der Road Cycling League Austria ist das Rennen in Königswiesen das Finale für die Gesamtwertung. Diese führt bei den Damen aktuell Amalie Cooper und bei den Herren Riccardo Zoidl an.

„Hier gewinnen nur Top-Leute“

„Zoidl dürfte der Sieg kaum mehr zu nehmen sein“, meint Walter Ameshofer, Vizepräsident des OÖ. Radsportverbands. Den Rennkurs in Königswiesen bezeichnet er als schwierige Top-Strecke. „Im Mühlviertel gewinnen nur hochkarätige Leute“, erwartet Ameshofer die Teilnahme von Top-Rennradfahrern. Besonders freut es ihn, dass ehemalige Elite-Fahrer wie Thomas Umhaller in die Reihen der Veranstalter gewechselt haben. „Es wird immer schwerer, Veranstalter für Elite-Radrennen zu finden. Oberösterreich ist als Bundesland führend, was hochkarätige Straßenrennen betrifft. Von sechs Rennen finden drei in Oberösterreich statt“, so der Vizepräsident.

Raderlebnis Mühlviertel profitiert

Die Rennradfahrer werden in Team-Stärke kommen, weiß Richard Obereder vom Radfahrclub VeloKW. „Das Karlingerhaus ist rund um den Renntag ausgebucht“, freut sich der Königswiesener, der beruflich Geschäftsführer des Karlingerhauses ist, über die Wertschöpfung, die die Veranstaltung für die Region mit sich bringt. Und schließlich stärkt die Mühlviertler Hügelwelt-Classic auch neuerlich die Bedeutung der Rennrad-Destination Mühlviertel, in der es insgesamt 31 Touren mit gut 2.500 Radkilometern und mehr als 40.000 Höhenmetern gibt. „Neben den beliebten Genussradtouren und den kurvigen Mountainbiketouren sind es auch die herausfordernden Rennradstrecken, die für ein einzigartiges Raderlebnis im Mühlviertel sorgen“, so Geschäftsführer Markus Obermüller vom Tourismusverband Mühlviertel. 

Rennen auf bewährtem Rundkurs

Ausgetragen wird die „Mühlviertler Hügelwelt Classic“ in Königswiesen bereits seit 2020. Auch ein Kriterium fand in den Folgejahren statt und die Skilift-Querung und der Kirchberg wurden eingebaut. Auf diese Streckenteile, zum Teil mit Schotter- oder Kopfsteinbelag, verzichtet man heuer aus Sicherheitsgründen. 2025 wird auf dem bewährten Rundkurs gefahren, der fünf Herzogweg-Runden und in Folge die Runden über Haid und Unterweißenbach umfasst. Das macht die Rennen für Zuschauer sehr attraktiv.

Heuer kein Paracycling

2024 wurden die Staatsmeisterschaften im Zeitfahren, Paracycling und Straßenrennen ausgetragen. Namen wie Anna Kiesenhofer, Walter Ablinger und Felix Großschartner trugen sich in die Gäste- und Gewinnerliste ein. Heuer wird es kein Paracycling-Rennen geben. „Die Abwicklung ist sehr herausfordernd und unser Straßenkurs ist für die Paras fast zu schwierig“, erklärt Roland Gaffl.

 Vorfreude bei den Athleten

Gerade auf diesen schwierigen Kurs freut sich Nikolas Riegler vom Cycling Team Schwingshandl. „Ich erwarte mir ein hartes Rennen, Ziel für meine Mannschaft ist ein Podiumsplatz“, so der Profi aus Waidhofen an der Ybbs. Als Favorit auf den Österreichischen Meistertitel der Amateure gilt Rene Pammer (Team next Hackl-Lebensräume) aus St. Johann am Wimberg. „Die Höhenmeter kommen mir zugute“, freut sich Pammer, der auf diesem Kurs bereits mehrfach gewonnen hat, auf ein familiäres Rennen.

Informationen: www.muehlhuegl.at

Rennen 1 - MEN ELITE, MEN U23Distanz: 121 kmStartzeit: 11:00 Uhr

Rennen 2 - AMATEURE HERREN, MEN JUNIORSDistanz: 85,2 kmStartzeit: 11:30 Uhr

Rennen 3 - WOMEN ELITE, WOMEN JUNIORS, WOMEN U23Distanz: 63,9 kmStartzeit: 11:37 Uhr


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