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FREISTADT. Drei Spieler der Union Compact Freistadt sind im U21-Kader für die Faustball-Europameisterschaft im August in München. Bei den Frauen sind aktuell noch drei Freistädterinnen dabei, der Kader wird aber erst nach einem weiteren Training fixiert. 

Der U21-Kader der Männer (Foto: Faustball Austria)
Der U21-Kader der Männer (Foto: Faustball Austria)

Mit Bastian Hackl (Angriff), Felix Rockenschaub und Wendelin Voit (Abwehr/Zuspiel) sind drei Spieler der Union Compact Freistadt im U21-Kader. Jakob Pöchl (DSG SU Hirschbach) steht auf Abruf bereit. Im Frauen-U21-Team sind mit Magdalena Karger (Angriff), Anna Wagner (Zuspiel) und Raphaela Pum (Abwehr) aktuell ebenfalls drei Freistädter Spielerinnen dabei. 

Intensive Vorbereitungen

In die nächste Phase der intensiven Vorbereitung auf die Europameisterschaft im August in München ging es am Pfingstwochenende für die österreichischen U21-Faustballnationalteams. Während die U21-Männer ihren zehnköpfigen EM-Kader bereits fixierten, reduzierten die U21-Frauen ihr Aufgebot vorerst auf zwölf Spielerinnen. Die endgültige Entscheidung über die EM-Nominierung soll nach einem weiteren gemeinsamen Trainingstag fallen. 

Titelverteidiger

Die U21-Männer reisen nach drei Triumphen in Folge als Titelverteidiger nach Deutschland und wollen dort erneut um Gold kämpfen. Im Rahmen des Trainingslagers absolvierten die österreichischen U21-Junioren unter anderem ein schon fast traditionelles Testspiel gegen Bundesligist ASVÖ SC Höhnhart und nahmen zudem mit mehreren Teams am Turnier in Haslach teil.

„Super Trainingseinheiten“

Trotz heißer Bedingungen zeigte sich das Trainer-Duo Wolfgang Wildmann und Lukas Diermair mit dem Lehrgang sehr zufrieden. „Es war ein gutes Trainingslager bei heißen Bedingungen. Wir haben super Trainingseinheiten in Höhnhart gehabt“, resümierte Teamchef Wolfgang Wildmann. Den Großteil des Kaders hatte er während der Trainingstage vor Ort, vier Spieler weilten dagegen beim Männerteam in Linz, waren am Pfingstsonntag aber beim Turnier in Haslach dabei.

Besonders wertvoll sei auch das Testspiel gegen Höhnhart gewesen. „Wir haben zwar knapp verloren, aber es war eine super Partie, um viel auszuprobieren und zu testen. Alle Spieler haben motiviert mitgewirkt, es war eine super Stimmung, was Lukas und mich sehr gefreut hat“, so Wildmann weiter. 

Endgültiger Kader

Im Anschluss an das Turnier fiel die Entscheidung über den endgültigen EM-Kader. Mit Bastian Hackl, Jonas Lugerbauer, Felix Rockenschaub, Jonas Aigner und Markus Huber stehen weiterhin fünf Spieler aus dem erfolgreichen Europameisterteam der Heim-EM 2025 in Freistadt im Aufgebot. Neu dabei sind unter anderem Philipp Moderer und Tobias Huber, die im vergangenen Jahr mit den U18-Männern die EM-Silbermedaille gewannen und nun direkt den Sprung in die U21 schafften. Komplettiert wird die Mannschaft durch Lorenz Covi, Wendelin Voit und David Ring.

„Eine Nominierung ist für uns immer enorm schwierig, es bleibt nicht aus, dass man auch Spieler enttäuschen muss. Deshalb ist es uns enorm wichtig, dass alle Spieler viel aus den Trainingslagern mitzunehmen, wovon sie dann auch in den Vereinen profitieren können“, erklärt Wildmann.

Vor der EM stehen für das Team noch ein Abendtraining sowie die Turnierteilnahme an den Leonding Open an. Wildmann: „Wir sind überzeugt, dass wir eine schlagkräftige Truppe zusammen haben, mit der wir die Titelverteidigung absolut wieder anstreben können. Wir freuen uns schon alle riesig auf München.“

Trainingslager der Frauen

Auch die U21-Frauen absolvierten über Pfingsten ein intensives Trainingslager im BSFZ Obertraun. Nach der erfolgreichen EM-Premiere im vergangenen Jahr in Freistadt, bei der Österreich vor heimischer Kulisse in Freistadt Silber gewann, soll heuer in München der nächste Schritt folgen. Eine endgültige EM-Nominierung wurde dabei allerdings noch nicht getroffen.

„Wollen faire Entscheidung treffen“

Cheftrainerin Sabine Süffert und Co-Trainerin Eva Holzinger reduzierten den Kader zunächst auf zwölf Spielerinnen. Hintergrund ist, dass mehrere Athletinnen parallel beim Lehrgang des Frauen-A-Nationalteams in Faak am See im Einsatz waren. „Wir wollen hier eine möglichst faire Entscheidung für alle treffen“, erklärt Süffert. Die finale Entscheidung über das EM-Aufgebot soll nun nach einem weiteren gemeinsamen Trainingstag erfolgen, an dem auch die Spielerinnen aus dem Frauen-A-Kader teilnehmen werden.

„Stark präsentiert“

Mit dem bisherigen Verlauf der EM-Vorbereitung zeigte sich das Trainerinnen-Duo äußerst zufrieden. „Ich bin sehr positiv beeindruckt vom Trainingslager. Alle haben sich sehr stark präsentiert, was die Nominierung noch schwieriger macht. Nach zweieinhalb Tagen waren die Mädels noch fit und wir haben bis zum Ende viele kräftige Schläge gesehen“, so Süffert. Auch der Teamzusammenhalt stimme optimistisch: „Das Team passt sehr gut zusammen. Die meisten kennen sich noch aus der Jugend, das macht vieles leichter. Sie verstehen sich sehr gut und motivieren sich gegenseitig.“ Das Ziel für die Europameisterschaft formuliert die Teamchefin klar: „Unser Ziel ist ganz klar Gold.“ 


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