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FREISTADT. Österreichs Männer-Kader für die Faustball-Europameisterschaft von 12. bis 15. August in Dänemark steht fest. Mit Marcel Wiesinger und Fabian Hofstadler sind zwei Spieler der Union Compact Freistadt dabei. 

Marcel Wiesinger (Foto: Faustball Austria)
  1 / 2   Marcel Wiesinger (Foto: Faustball Austria)

Rund einen Monat vor dem Auftakt der Faustball-Europameisterschaft in Tondern (Dänemark) steht das Aufgebot des österreichischen Männer-Nationalteams fest. Am Rande des Bundesliga Final3 in Salzburg gab das Trainerteam um Teamchef Siegfried Simon den zehnköpfigen Kader für die Titelkämpfe vom 12. bis 15. August bekannt.

Nach der Silbermedaille bei der Europameisterschaft 2024 in Frauenfeld (Schweiz), als Österreich sich im Finale mit 3:4 gegen Deutschland geschlagen geben musste, soll in Dänemark nun er nächste Anlauf genommen werden.

Erfahrene Spieler und zwei EM-Debütanten

Der Großteil der Mannschaft kennt den Weg zu internationalen Großereignissen mit dem Männernationalteam bereits. Sieben der zehn Spieler standen schon bei den World Games in Chengdu (China) im österreichischen Aufgebot und bilden auch für die Europameisterschaft das Grundgerüst des Teams.

Im Angriff setz das Trainerteam erneut auf Karl Müllehner (Union Tigers Vöcklabruck), Martin Pühringer (DSG UKJ Froschberg) und Jan Holzweber (TV Wohnplan Enns). In der Defensive und im Zuspiel werden Michael Hölzl (TV Wohnplan Enns), Marcel Wiesinger, Fabian Hofstadler (beide Union Compact Freistadt) und Philipp Einsiedler (UFG Sparkasse Grieskirchen/Pötting) erneut für das Nationalteam auflaufen.

Mit Gustav Gürtler, der mit seinem Team vom TV Wohnplan Enns am Wochenende die Silbermedaille beim Final3 gewann, kehrt ein langjähriger Spieler in den Kader zurück. Komplettiert wird das Aufgebot von den beiden Debütanten Gernot Teufer (FBC LINZ AG Urfahr) und Fabian Stohl (ÖTB Drösing).

Bewusst anderen Weg gewählt

Bei der Zusammenstellung des Kaders entschied sich das Trainerteam bewusst für einen etwas anderen Weg als in den vergangenen Jahren. Statt einer klassischen Aufteilung setzt Österreich diesmal auf fünf Angreifer und fünf Defensivspieler. „Das ist sicherlich etwas ungewöhnlich zu den Nominierungen der vergangenen Jahre“, sagt Teamchef Siegfried Simon. „Wir wollen im Angriff aber eine Spur flexibler sein als beispielsweise bei den World Games.“

Mit Karl Müllehner, Martin Pühringer, Gustav Gürtler und Jan Holzweber setze man dabei vier erfahrene Angreifer. „Dazu kommt mit Gernot Teufer ein sehr gutes Pendant, etwa für Karl Müllehner“, so Teamchef Simon: „Wir sind überzeugt, dass wir mit diesem Kader um die Goldmedaille mitspielen werden.“

Intensive Vorbereitungen

Bis zum EM-Start wartet auf das Nationalteam noch ein intensives Vorbereitungsprogramm. Vom 6. bis 9. August schlägt die Mannschaft ihre Zelte zu einem Trainingslager in Vorarlberg auf. In Widnau steht unter anderem ein Testländerspiel gegen die Schweiz auf dem Programm, ehe am 10. August die Reise nach Dänemark angetreten wird.

Simon sieht die kommenden Wochen dabei als entscheidend für den letzten Feinschliff. Nach der intensiven Bundesligasaison und dem Final3-Wochenende habe jeder Spieler zunächst die Empfehlung erhalten, einige Tage bewusst zu regenerieren und neue Energie zu tanken. Ab Mitte Juli werde der Fokus wieder verstärkt auf die Grundlagen und den schrittweisen Aufbau in Richtung Wettkampf gelegt. Im Trainingslager wolle das Team schließlich körperlich und mental bei 100 Prozent sein und den letzten Feinschliff für die Europameisterschaft holen.

„Wollen Goldmedaille holen“ 

An den Zielen lässt der Teamchef jedenfalls keinen Zweifel. „Wir wollen erfolgreich in die Europameisterschaft starten, mit viel Energie bis ins Finale durchmarschieren und dort noch einmal die letzten Körner herausholen. Mit einer starken Leistung wollen wir die Goldmedaille nach Österreich holen. Das ist das große Ziel der gesamten Mannschaft“, betont Simon: „Ich freue mich jetzt darauf, mit den Jungs im August den nächsten Schritt zu gehen. Wir sehen in dieser Mannschaft großes Potenzial und sind überzeugt, dass wir gemeinsam noch einiges erreichen können.“ 


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