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OÖ/BEZIRK FREISTADT. Nach Bronze im Vorjahr gewann das U18-Männer-Team Österreich diesmal die Silbermedaille bei der Faustball-WM und bestätigte eindrucksvoll seine internationale Spitzenposition.

Timo Hofstadler (r.) von der Union Waldburg beim U18-Weltmeisterschaftseinsatz (Foto: Stefan Pühringer)

Nach dem Gold-Erfolg der Frauen wollten auch die österreichischen U18-Männer Geschichte schreiben. Fünf Jahre nach der Silbermedaille von Grieskirchen stand die Mannschaft von Trainer Jean Andrioli aus Freistadt und den Assistenztrainerin Dietmar Butter und Pedro Andrioli erneut im WM-Finale – erstmals mit der Chance auf den ersten U18-Weltmeistertitel der Verbandsgeschichte.

Hochklassiges Endspiel

Gegen Titelverteidiger Deutschland entwickelte sich ein hochklassiges Endspiel auf Augenhöhe. Österreich lieferte dem Favoriten über weite Strecken einen offenen Schlagabtausch und hielt die Partie bis in die Schlussphase spannend. Nach zwei knapp verlorenen Sätzen kämpfte sich das Team eindrucksvoll zurück und verkürzte auf 1:2.

Auch der vierte Satz entwickelte sich zu einem echten Krimi. Österreich erspielte sich sogar einen Satzball, ehe Deutschland mit dem letzten Quäntchen Glück den Titelgewinn fixierte.Trotz der Enttäuschung unmittelbar nach dem Finale überwog rasch der Stolz auf einen starken Turnierauftritt. Nach Bronze im Vorjahr gewann Österreich diesmal die Silbermedaille und bestätigte eindrucksvoll seine internationale Spitzenposition.


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