34 von 37 Gemeinderäten sagten "Ja" zum Freistädter Budget
FREISTADT. Unter dem Motto „Gemeinsam für Freistadt – Gemeinsam für die Region“ stand am Montagabend die Budgetrede von Bürgermeisterin Elisabeth Paruta-Teufer. Der Budgetentwurf fand 34 von 37 Zustimmungen im Gemeinderat. „Gemeinsam haben wir es geschafft, auch 2017 ein ausgeglichenes Budget zu erstellen. Vielen Dank an alle Ausschussvorsitzende für die gute Vorbereitung und konstruktive Zusammenarbeit. Wir haben 2017 viel vor!“, so die Bürgermeisterin.

Inhaltlich wird sich dieses Jahr viel ums Wasser drehen. 128.000 sind im Budget dafür vorgesehen. Damit werden unter anderem Probebohrungen in der Zelletau durchgeführt, um neue Quellen zu finden, und die notwendigen Schutzgebiete für das Quellgebiet in Rauchenödt angepasst.
2,3 Millionen für Schulsanierung
Ein weiteres zentrales Thema ist der Aufbau einer professionellen Stadtmarketingstruktur. Die Generalsanierung der Neuen Mittelschule schlägt mit 2,3 Millionen Euro deutlich zu Buche. „Wichtige Investitionen für die Zukunft tätigen wir auch im Bereich Kinderbetreuung. Erfreulicherweise wächst Freistadt in den vergangenen Jahren kontinuierlich. Hatten wir 2014 noch 7503 Einwohner, waren es zum Stichtag im Jahr 2016 7785. Im Vergleich dazu: Im Jahr 1981 waren 6251 Personen mit Hauptwohnsitz in Freistadt gemeldet. Und besonders freut mich, dass wir erstmals wieder fünf erste Klassen in den Volksschulen haben“, sagt Bürgermeisterin Paruta-Teufer.
Kindergarten-Ausbau in Planung
„Da wir vergangenes Jahr deutlich mehr Anmeldungen als Kindergartenplätze hatten, mussten wir provisorisch eine Kindergartengruppe in einem Container unterbringen. Das kann natürlich keine Dauerlösung sein. Daher sind 10.000 Euro für die Planung des Ausbaus des Kindergartens Sonnenhaus im Budget. Weiters haben wir einstimmig beschlossen, aufgrund der Nachfrage die flexible Kinderbetreuung weiter auszubauen. Die Kosten für die Flexigruppe betragen rund 1700 Euro monatlich. Darüber hinaus haben wir weiterhin zwei Krabbelstuben und auch unser Sommer-Kinderbetreuungsangebot, den Spielesommer, wird es dieses Jahr wieder geben.“
„Gemeinsam für die Region“ gibt es in den kommenden Jahren sehr viel zu tun: Intensiv gearbeitet wird am INKOBA Betriebsbaugebiet Freistadt Süd. Ein gemeinsames Projekt mit den Umlandgemeinden gibt es auch im Bereich der sanften Mobilität. Ziel ist ein gemeinsames Radwegekonzept für die Region. Ebenso werden Möglichkeiten eines Standesamtsverbandes für den Bezirk geprüft.
Kooperation mit Umlandgemeinden
„Die Zusammenarbeit mit den umliegenden Gemeinden wird in Zukunft immer wichtiger. Daher setze ich mich auch sehr für derartige Kooperationen ein. Denn ich bin überzeugt, dass wir so die besten Lösungen für die Region und die Stadt finden werden“, so Paruta-Teufer. Eine regionale Lösung braucht es auch für die sanierungsbedürftige Freistädter Badeanlage. Für die Planung einer Generalsanierung sind im Budget 2017 10.000 Euro vorgesehen.


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