Grüner Lokalaugenschein an Bächen und Flüssen
BEZIRK FREISTADT. Informative Gespräche und tiefe Einblicke erhielten die Grünen OÖ beim Besuch der Initiative für ökologischen und nachhaltigen Hochwasserschutz Aist. “Ihre Arbeit zeigt, dass Politik im Kleinen beginnt“, sagt Nationalratsabgeordnete Ruperta Lichtenecker , Spitzenkandidatin der Grünen OÖ.

„Die Initiative für ökologischen und nachhaltigen Hochwasserschutz Aist zeigt auf, dass Hochwasserschutz bei kleinen Gewässern beginnen muss. In dieser Region ist es wichtig, nicht auf Großprojekte zu setzen, sondern auf mehrere dezentrale Hochwasserrückhaltmöglichkeiten. Das ist bei weitem besser für Tier- und Pflanzenwelt und es spart Geld“, betont die Spitzenkandidatin der Grünen OÖ für die Nationalratswahl 17, Ruperta Lichtenecker nach einem Lokalaugenschein bei der Initiative für ökologischen und nachhaltigen Hochwasserschutz Aist im Mühlviertel.
Flüsse besucht
Besucht wurden Schlüsselstellen an der Feldaist und deren Zubringern in der Region Freistadt, Pregarten und Kefermarkt und ein erfolgreiches Kleinprojekt in Rainbach. Lichtenecker: „Es waren sehr informative Gespräche mit interessanten Einblicken in die großartige Arbeit der Initiative. Hier verbinden sich großes Engagement und Fachwissen im Dienste der Nachhaltigkeit, wofür ich federführend Obmann Fritz Robeischl herzlichst danke.“
Beeindruckt zeigt sich auch die Kandidatin der Grünen für die NRW 17, Dagmar Engl. „Die Initiative kämpft hier seit Jahren unermüdlich für naturnahe, kleine, ökologische UND ökonomische Lösungen und zwar dort, wo sie direkt helfen könnten. Denn es geht darum, das Hochwasser dort zurückzuhalten, wo es entsteht“, betont Engl, die die dargestellten und geforderten Lösungsansätze unterstützt – etwa die Nutzung von Schwemmteichen, ausreichend Raum für die Flüsse, Uferregeneration und natürliche Rückhaltebecken. Engl sieht dieses Engagement beispielgebend: „Die Initiative Aist mit ihrer Arbeit zeigt, dass Politik im Kleinen beginnt. Im eigenen Lebensumfeld und Wirkungsbereich. Und sie macht sichtbar, was alles möglich ist. Wenn alle in der Region daran interessiert sind, werden Lösungen auch gefunden und umgesetzt“.
„Politik beginnt im Kleinen“
Organisiert wurde der Lokalaugenschein von der Bezirkssprecherin der Grünen Freistadt, Christiane Jogna, die sich vom Besuch klar bestätigt sieht. „Diese Gespräche haben bestätigt, dass es zu einer Koppelung von Hochwasserschutz und Gewässerschutz kommen muss. Das Thema Erosion muss in den Hochwasserschutz mit einbezogen werden, wie es der Initiative auch verbindlich zugesagt wurde. Denn Erosions- und Geschiebeproblematik sind mitverantwortlich für die Hochwassergefahr und vernichten darüber hinaus den Lebensraum der Tiere. Wenn starkes Augenmerk auf den Gewässerschutz gelegt wird, kann eine Reduktion der Dimension der geplanten Großbecken erfolgen.“


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden