Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

BEZIRK FREISTADT. Laut einer EU-Erhebung 2016 sind in Österreich 356.000 Kinder und Jugendliche Armutsgefährdet. Besonders Kinder in Ein-Eltern-Haushalten sind mit 67% besonders von Armut betroffen: „Das ist in unserem Wohlstandsland unerträglich und raubt vielen Kindern und Jugendlichen eine gute Zukunftsperspektive“ ist Bundesrat und Nationalratskandidat Michael Lindner entsetzt. 

Freistädter SPÖ-Kandidatenteam fordert Kindergrundsicherung; v.l.: BR Michael Lindner, Melanie Gorup, Sonja Seifreid Foto: SPÖ/Erwin Pils

Deswegen fordert er eine Kindergrundsicherung auf Bundesebene: „Damit sollen der Lebensunterhalt und die Grundbedürfnisse wie Wohnen, Kleidung, Schulmaterial und medizinische Versorgung garantiert sein. Eine Unterhaltsgarantie macht Alleinerzieher unabhängig von der Zahlungsmoral oder der Zahlungsmöglichkeit der getrennten Partner. Diese Absicherung brauchen die Kinder dringend!“

Armut nimmt Zukunft

Ein Leben in Armut schränkt die Lebenschancen ein, wie der Volkshilfe Sozialbarometer zeigt: 52.000 Kinder leben heute in Haushalten, die die Wohnung nicht angemessen warm halten können. Aufgrund der prekären finanziellen Lage der Eltern bleibt es 171.000 Kindern verwehrt, einmal im Monat Freunde zu sich nach Hause einzuladen; 234.000 Kinder müssen in überbelegten Wohnungen leben, 223.000 Kinder wohnen in feuchten und schimmligen Zimmern. Oft bedeutet das auch einen notwendigen Arztbesuch aus Kostengründen aufschieben zu müssen. All das hat in weiterer Folge negative Auswirkungen auf den weiteren Lebensweg der Kinder. Für den Schul- und Bildungsbereich fordert Lindner weiter: „Mit der Idee jedem Schüler ein Gratis-Tablet zur Verfügung zu stellen, können wir einen 'digital gap' vermeiden. Mit dem Ausbau von Ganztagesschulen sollen außerdem teure Nachhilfekosten obsolet werden. Die beste Bildung darf nicht von der Geldbörse der Eltern abhängig sein“, verdeutlicht Lindner weiter.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden