Gewerkschaft: 1.500 Euro steuerfreier Lohn heißt 500 Euro mehr am Konto
BEZIRK FREISTADT. Die Arbeitnehmer im Bezirk hinken beim Einkommen seit Jahren hinterher. Etwa neun Prozent der vollzeitbeschäftigten Freistädter Männer verdienen weniger als 1700 Euro, bei den Freistädterinnen sind es anteilsmäßig mehr als dreimal so viele (31,3 Prozent). Daher unterstützen die Sozialdemokratischen Gewerkschafter der Region Freistadt die SPÖ-Forderung 1500 Euro Mindestlohn und das steuerfrei.

Wenn die ersten 1500 Euro steuerfrei sind, bringt das jedem Steuerzahler 500 Euro pro Jahr. Gleichzeitig wird der Faktor Arbeit entlastet. Das wäre eine Win-Win Situation, weil Arbeitnehmer und Arbeitgeber gleichermaßen profitieren, heißt es seitens der Gewerkschaft.
„Die Menschen aus dem Bezirk Freistadt würden überproportional von dieser Forderung profitieren, weil es in unserem Bezirk besonders viele Niedrigverdiener gibt. Die Beschäftigten haben das für ihre Leistung mehr als verdient“, bekräftigt die neu gewählte FSG Regionalvorsitzende Silvia Rentenberger-Enzenebner diese Forderung.


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