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FREISTADT. Seit Jahrzehnten wird in Tschechien nach einem Atommüllendlager gesucht. Wo es sich eines Tages befinden wird, steht noch nicht fest. Wohl aber, dass es tausende Generationen in den nächsten 800.000 Jahren beschäftigen und belasten wird. Genau mit diesem Thema befasst sich eine Podiumsdiskussion am 16. November  um 19.30 Uhr im Salzhof Freistadt.

Wohin mit dem Atommüll? Das ist die Frage. Symbolbild: Zoltan Acs/Shutterstock.com
Wohin mit dem Atommüll? Das ist die Frage. Symbolbild: Zoltan Acs/Shutterstock.com

Für 10.000 Tonnen Atommüll wird in Tschechien ein Endlager gesucht. „Um die Restwärme der abgebrannten Brennstäbe aus den Atomkraftwerken Temelín und Dukovany ausreichend ableiten zu können, ist 500 Meter unter der Erdoberfläche ein Raum von je zehn Kilometern Seitenlänge erforderlich“, weiß Dalibor Strasky, der Anti Atom Beauftragte des Landes OÖ.

Risikoforscher Wolfgang Kromp ist zu Gast

Strasky ist neben dem Risikoforscher Wolfgang Kromp, Edvard Sequens von der südböhmischen NGO Calla und anderen Gästen einer der Teilnehmer der Podiumsdiskussion im Salzhof. Es geht dabei etwa um Fragen, wie weit ein Land das Recht hat, irreversible Tatsachen zu schaffen, die weit über die Verantwortlichkeit dieses Landes hinausgehen und welche Rechte die Nachbarstaaten in der Sache haben. Außerdem wird über den aktuellen Stand und die weiteren Pläne in Tschechien informiert und der Frage nachgegangen, wie mit den betroffenen Gemeinden umgegangen wird.

Podiumsdiskussion am

Donnerstag, 16. November um 19.30 Uhr

im Salzhof (Vergeinersaal)

Eintritt frei!

Anti Atom Komitee


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