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FREISTADT. Kürzlich feierte die Bäuerinnenorganisation der Freistädter Bäuerinnen unter dem Titel „WirBäuerinnen BELEBEN.BEWEGEN.BEGEISTERN“ ihr 60-Jahrjubiläum im neuen ABZ Hagenberg. Mehr als 100 ehemalige und aktive Funktionärinnen nahmen die Einladung an. 

Margarete Biberauer, Maria Jachs, Johanna Miesenberger, Hermine Wurm (v.l.)
  1 / 2   Margarete Biberauer, Maria Jachs, Johanna Miesenberger, Hermine Wurm (v.l.)

In einer Bilderzeitreise erinnerten sich drei Bezirksbäuerinnen a.D. - Margarete Biberauer, Hermine Wurm und  Maria Jachs - an die Anfänge und die Entwicklung der Bäuerinnenorganisation im Bezirk Freistadt.

Viele Projekte gestartet

In den ersten Jahrzehnten lagen die Schwerpunkte in der Weiterbildung der Bäuerinnen selbst (z.B. hauswirtschaftliche Kurse) und viele soziale Projekte (z.B. Erholungswochen für Bäuerinnen, Mutter-Kind-Erholung, Der sichere Bauernhof), die im Alltag der bäuerlichen Familien und der Bäuerin Unterstützung und Hilfestellung geboten haben. Einige Projekte nahmen sogar im Bezirk Freistadt ihren Anfang, wie die „Sorgenmutti“ (später ÖO weit die Vermittlerinnen sozialer Dienste) oder die „Nachbarschaftshilfe“ (später die landwirtschaftliche Betriebs- und Haushaltshilfe der Maschinenringe). Der Bauernchor wurde von den Bäuerinnen gegründet, der heuer im Sommer sein 25-jähriges Bestehen feiert, sowie die Bäuerinnennachmittage, die seit über 40 Jahren erfolgreich angenommen werden.

In den neunziger Jahren begann man die Leistungen und vor allem die Vielfalt der Bäuerinnen in ihrer Tätigkeit auf den Betrieben vor den Vorhang zu holen. Die nicht bäuerliche Gesellschaft wurde als Partner und Konsument immer wichtiger. Das unternehmerische Denken und Handeln der Bäuerinnen wurde gestärkt und als unverzichtbar auf den Höfen gesehen.

Bäuerinnen wollen Zukunft aktiv mitgestalten

Bezirksbäuerin Johanna Miesenberger gab Einblicke in die Arbeit und Schwerpunkte der Bäuerinnengemeinschaft von jetzt, die sich im wesentlichen nicht verändert, sondern weiterentwickelt haben und den Anforderungen der Bäuerinnen und der Gesellschaft entsprechen. „Auf einem guten Fundament nehmen wir Bäuerinnen die Herausforderung der Gegenwart an und wollen die Zunkunft aktiv mitgestalten. Wir Bäuerinnen sehen uns als Botschafterinnen und werden so auch von der Gesellschaft wahrgenommen. Unsere Werte und Traditionen werden geschätzt und geben vielen Menschen Halt und Sicherheit in dieser schnelllebigen Welt. Die Gemeinschaft in unseren Familien, in den Dörfern, in unserer Berufsgruppe ist beispielgebend für viele. Der Konsument hat Vertrauen in unser Wissen mit dem Umgang mit Lebensmittel und deren nachhaltige Produktion. Dieser großen Verantwortung sind wir uns bewusst und dieser stellen wir uns auch.“


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