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FREISTADT. Auf drei Prozent gesunken ist die Arbeitslosenquote im Bezirk Freistadt. Besonders erfreulich ist, dass der Anteil der 50- bis 54-jährigen Arbeitslosen zurückgeht.

464 Frauen und 399 Männer waren mit Ende September bei AMS Freistadt zur Arbeitsuche angemeldet. Symbolfoto: Weihbold

863 Personen (464 Frauen/399 Männer) waren Ende September bei AMS Freistadt zur Arbeitsuche angemeldet. Das entspricht im Jahresvergleich einem Rückgang von 12,5 Prozent.

„Besonders erfreulich ist, dass nun auch die Zahl der 50- bis 54-Jährigen zurückgeht“, sagt AMS Freistadt Leiter Alois Rudlstorfer. In dieser Altersgruppe sinkt die Zahl der Arbeitslosen um fast zehn Prozent.

Als einzige Gruppe mit steigenden Arbeitslosenzahlen verbleibt die der über 55-Jährigen.

Gute Konjunkturlage: Auf jede offene Stelle kommen 2,1 Arbeitssuchende

Das schrumpfende Potenzial an Arbeitsuchenden macht es für die Betriebe immer schwieriger, rasch passende Arbeitskräfte zu finden.

„Aufgrund der guten Konjunkturlage suchen die Betriebe im Bezirk Arbeitskräfte für 413 offene Stellen. Das bedeutet, dass auf jede offene Stelle schon rein rechnerisch nur 2,1 Arbeitsuchende kommen. Noch schwieriger ist es für Betriebe, die Lehrlinge suchen. Hier stehen 16 Lehrstellensuchende 75 offenen Lehrstellen gegenüber. Dazu kommen noch 27 Jugendliche, die Ausbildungsangebote des AMS besuchen, deren Ziel das Finden eines Ausbildungsplatzes ist“, sagt Rudlstorfer.

„Aber auch, wenn man die dazu rechnet, bleibt ein Verhältnis von zwei Lehrstellen für einen Lehrstellensuchenden übrig“, sagt der Freistädter AMS Chef.

Fördermöglichkeiten für Betriebe

Unter den derzeit beim AMS vorgemerkten Arbeit- und Lehrstellensuchenden finden sich anteilsmäßig immer mehr Personen mit gesundheitlichen Problemen, sonstigen Vermittlungseinschränkungen oder Langzeitarbeitslose.

Für sie ist es erfahrungsgemäß besonders schwierig, wieder auf dem Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. Das AMS unterstützt daher Betriebe, die solche Personen einstellen mit Eingliederungs- bzw. Lehrstellenförderungen. „Wer also jemanden aus diesem Personenkreis einstellt, sollte sich unbedingt vorher beim AMS über Fördermöglichkeiten informieren“, rät Rudlstorfer.


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