JVP: „5G-Ausbau und Nachhaltigkeit sind wichtig für eine gute Zukunft“
BEZIRK FREISTADT. Oberösterreichweit kandidieren insgesamt 25 Vertreter der Jungen ÖVP für die Nationalratswahl am 29. September. Die 24-jährige Claudia Plakolm aus Walding und die 27-jährige Johanna Jachs aus Freistadt waren bereits zwei Jahre im Nationalrat und stehen auch dieses Mal wieder ganz weit vorne auf der Liste.

Johanna Jachs ist auf der Wahlkreisliste der ÖVP im Mühlviertel auf Platz eins, Plakolm auf der Landesliste auf Platz zwei. „Wir Junge sind bereit, Verantwortung zu übernehmen“, sagt Plakolm. Auf ihrem Programm für die Zukunft hat die JVP fünf Punkte gelistet. „Uns ist es wichtig, die Lehre zu stärken und Perspektiven zu schaffen“, sagt Plakolm.
Ein Stipendiensystem für die Meisterprüfung und eine Schnittstelle zur Fachhochschule nach der Lehre sollen dabei helfen, dem Fachkräftemangel auch im höher qualifizierten Bereich entgegenzuwirken. Für Schüler, die sich vom Religionsunterricht abmelden, soll ein verpflichtender Ethikunterricht eingeführt werden. „Auch politische Bildung und der Umgang mit neuen Medien sollen im Lehrplan Platz finden“, sagt die JVP-Landesobfrau. Weitere Punkte sind das Ende der Schuldenpolitik und ein höherer Wert für das Ehrenamt in der Gesellschaft.
5G für das Mühlviertel
Jachs betont, dass nachhaltige Politik, im Sinne von Umwelt- und Klimapolitik, aber auch für nachhaltiges Planen und nachhaltige Budgets ein wichtiges Anliegen der JVP ist. Sie macht sich auch für den 5G-Ausbau in der Region stark. „Bei der Versteigerung der Frequenzen im nächsten Jahr soll auch das Mühlviertel zum Zug kommen“, sagt Jachs. Schnelles Internet wird immer wichtiger und ist ein wesentlicher Bestandteil der Infrastruktur. Allerdings wird es nicht möglich sein, jedem Hof in den entlegensten Orten eine Glasfaserleitung bis zum Haus zu legen – und genau hier wird sich 5G bewähren, als Brückenschlag von der Leitung zum Endabnehmer.“


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