ÖVP-Schwerpunkt „Arbeit und Standort“: Investitionen in Schulen und Breitbandausbau
BEZIRK FREISTADT/MÜHLVIERTEL. „Das Mühlviertel hat für den Arbeitsstandort Oberösterreich eine besondere Bedeutung“, sagt Landeshauptmann Thomas Stelzer. Die ÖVP präsentiert die Themen für den heurigen Schwerpunkt „Arbeit und Standort“.

Entscheidend für den Standort sind Ausbildungschancen, heißt es von der ÖVP. Daher wird kräftig in den Schulbau investiert. Im Mühlviertel befinden sich 37 Vorhaben im laufenden Bau- und Finanzierungsprogramm. Insbesondere der Softwarepark Hagenberg ist für ganz Oberösterreich ein Innovationsmotor. Mittlerweile sind es 3.000 Menschen, davon 1.600 Studierende, die in Hagenberg an den zehn Forschungsinstituten, 24 Ausbildungsprogrammen und 75 Unternehmen arbeiten.
Bis 2021 werden im Mühlviertel 57 Plätze für Menschen mit Beeinträchtigung geschaffen: vier Plätze in Pregarten (Diakonie) und drei Plätze in Wartberg (LPBZ GmbH). 2020 und 2021 entstehen zusätzlich 16 Plätze in Unterweißenbach (Lebenshilfe) und sechs Plätze in Freistadt (promente). Auch in den öffentlichen Verkehr wird investiert.
Sanierungen Bahnstationen
Einer der Schwerpunkte im Mühlviertel sind Sanierungen zahlreicher Stationen der Summerauerbahn (Linz bis Summerau). „Schnelles Internet ist für das Arbeiten und Leben mittlerweile schon zentrale Voraussetzung“, sagt Stelzer. Für den Breitbandausbau im Mühlviertel werden durch Bundes- und Landesförderungen insgesamt 72,5 Millionen Euro bis 2022 ausgelöst. „Der Bezirk Freistadt hat eine extrem hohe Lebensqualität“, sagt Bezirksparteiobfrau Gabriele Lackner-Strauss. „Einen wesentlichen Anteil an dieser Entwicklung hatten zum einen der Bau der Mühlviertler Schnellstraße S10 und zum anderen die gemeinsame Betriebsansiedelungspolitik aller 27 Gemeinden des Bezirks im Rahmen der Inkoba. Im Bereich der Arbeitsplätze ist Freistadt auf einem sehr guten Weg: Freistadt zählt mittlerweile über 4.000 gewerbliche Betriebe.“


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