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FREISTADT. Unter dem Motto „Für immer unabhängig!“ steht eine Kampagne von acht regionalen Brauereien für die Biervielfalt. Auch die Braucommune Freistadt ist mit an Bord.

Ewald Pöschko (2.v.l. vorn) und andere regionale Brauer der Vereinigung Cultur-Brauer starten eine gemeinsame Kampagne. Foto: Patrick Langwallner

Die Corona-Krise hat die Menschen wachgerüttelt, noch nie war die Besinnung auf Regionalität so stark wie derzeit. Dieser Überzeugung folgend, haben die acht Mitgliedsbetriebe der Cultur-Brauer eine Kampagne gestartet, um private Brauereien und regionale Bierstile zu erhalten.

In kurzen Videos melden sich darin die Brauereichefs zu Wort und formulieren leidenschaftlich, wofür sie stehen und wofür sie kämpfen. Brauommune Freistadt-Geschäftsführer Ewald Pöschko ist es ein großes Anliegen, dass es viele verschiedene, unabhängige Brauereien gibt: „Sonst bekommt man irgendwann nur mehr Einheitsbier, nach dem Motto: gelb, kühl und nass, die dann mit allen möglichen Labels etikettiert sind und drinnen ist überall das selbe. Das ist nicht was ich mir für die Biertrinker vorstelle“. Er wünscht sich statt dessen „eine lebendige Landschaft mit vielen privaten, unabhängigen Brauereien, die selbst die Biere brauen, die die Vielfalt und Verschiedenheit des Landes darstellen.“

Aus Anlass der Kampagne ist den Cultur-Brauern auch eine Premiere geglückt: Mit dem Austrian Lager entstand das erste österreichische Bier, das von gleich acht Braumeistern gemeinsam entwickelt wurde. „Wer regional kauft, sorgt überdies dafür, dass die Wertschöpfung im Land bleibt“, sagen die Cultur-Brauer.Gemeinsam stellen sie eine durchaus bedeutende Kraft im heimischen Biermarkt dar: Rund 7,5 Millionen Hektoliter Bier werden in Österreich jedes Jahr gebraut, davon stammen 1,1 Millionen Hektoliter von den CulturBrauern. Insgesamt beschäftigt die Gruppe rund 1.000 Mitarbeiter.


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