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BEZIRK FREISTADT. Fräsen, schleifen, lackieren, nieten, nähen – das alles entdeckten acht Schülerinnen der Neuen Mittelschule Marianum Freistadt beim Projekt „Technik Talentinnen“ noch vor Corona.

In der A.Haberkorn&CoGmbH fertigen die Schülerinnen ihre eigenen Taschen. Foto: A. Haberkorn&CoGmbH
  1 / 2   In der A.Haberkorn&CoGmbH fertigen die Schülerinnen ihre eigenen Taschen. Foto: A. Haberkorn&CoGmbH

„Es gibt nichts Wichtigeres, als die Neugierde der Jugendlichen zu entfachen, auch die Neugierde, ihre eigenen Talente zu entdecken“, sagt Christa Kreindl, Geschäftsführerin der Wirtschaftsregion Freistadt-Mühlviertel. „Technik Talentinnen“ ist ein exklusives und intensives Projekt. Selbst gefertigte Produkte durften die Mädchen dann mit nach Hause nehmen.

Bei der Tischlerei Pühringer GmbH wurde ein eigener Sessel mit Namen der Schülerin produziert, bei der A.Haberkorn&CoGmbH fertigen die Mädchen eine individuelle Textiltasche. Nicht minder spannend wären die Workshop-Tage bei Kreisel Electric GmbH & Co KG sowie in der Fakultät für Informatik, Kommunikation und Medien der Fachhochschule OÖ in Hagenberg gewesen, die bedingt durch die Corona-Krise nicht stattfinden konnten.

Chancengleicheit

Nach den Technikerlebnissen sind die Schülerinnen überzeugt: Technik spielt im täglichen Leben eine riesige Rolle, und: Technik kann enorm begeistern. Dietmar Wolfsegger, Leiter der WKO Freistadt fordert mehr Chancengleichheit: „Es kann nicht sein, dass sich die Mehrheit der Mädchen bei der Berufswahl auf einige wenige Berufe konzentrieren, wie Handel, Büro, Friseur. Tolle regionale Firmen, die international erfolgreich sind, bieten hochattraktive, gut bezahlte Jobs und Aufstiegsmöglichkeiten. Und solche Unternehmen konnten wir gewinnen für das Projekt.“

Das Projekt „Technik Talentinnen“ wurde 2011 auf Initiative von Johannes Gschwandtner von der technosert electronic GmbH in Wartberg entwickelt. Die NMS Pregarten und die NMS Marianum Freistadt sind seit Jahren mit im Boot. Wertvolle Partner sind engagierte regionale Unternehmen, die ihre Tore gezielt für Workshoptage öffnen. Mehr als 100 Schülerinnen haben bisher am Projekt teilgenommen. Die Wirtschaftskammer Freistadt und die Wirtschaftsregion Freistadt-Mühlviertel GmbH koordinieren das Projekt seit Beginn.


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