Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

BEZIRK. Gastronomen und damit auch die Landwirtschaft aus Zulieferer trifft der Teil-Lockdown hart. „Es ist wichtig, dass wir jetzt zusammenhalten, und nicht nur aufeinander, sondern auch auf die Wirte und Bauern schauen, die wirtschaftlich vom Teil-Lockdown betroffen sind“, Nationalratsabgeordnete Johanna Jachs und Bundesrätin Johanna Miesenberger.

Der Teil-Lockdown trifft die Gastronomie und ihre Zulieferer, die Landwirte, hart. Foto: Weihbold
Der Teil-Lockdown trifft die Gastronomie und ihre Zulieferer, die Landwirte, hart. Foto: Weihbold

„Die steigenden Coronazahlen haben das Gesundheitssystem mit einer Überlastung bedroht, daher war es notwendig, strengere Maßnahmen zu setzen. Das Schließen der Gastronomie und die Reduktion auf ein Liefer- und Abholservice treffen die Gastronomie hart. Die Bundesregierung hat deswegen ein Paket verabschiedet – wodurch die Einbußen der Wirte abgefedert werden. „Nach den Maßnahmen im Sommer, wie der Umsatzsteuersenkung für die Gastronomie, ist bei einem neuerlichen Zusperren natürlich auch notwendig, hier den Umsatzentgang abzufedern“, sagt Nationalratsabgeordnete Johanna Jachs (ÖVP).

Unbürokratische Beantragung 

„Durch die Pandemie darf es nicht zu einem Wirtesterben kommen, daher muss alles getan werden, um die Betriebe finanziell zu unterstützen.“ So könne eine Förderung über Finanz-Online unbürokratisch beantragt werden – den Gastronomen wird 80 Prozent des Novemberumsatz des Vorjahres ausbezahlt. Um die Arbeitsplätze zu erhalten gehe diese Förderung aber einher mit einem Kündigungsverbot für die Mitarbeiter.

Liefer- und Abholservices 

Durch die Vorgaben der EU-Kommission ist dies mit 800.000 Euro pro Betrieb beschränkt. Unabhängig davon ist die Möglichkeit Liefer- und Abholservices anzubieten, dieser werden genauso wie das Kurzarbeitsgeld nicht gegengerechnet.

Auch Landwirtschaft betroffen

Als Zulieferer der Gastronomie sind auch die Landwirte in der Region betroffen von der Schließung.

„Denken wir auch an unsere Bauern, bei denen zum Beispiel die Nachfrage nach Martinigänsen gefallen ist.“, so Bundesrätin Johanna Miesenberger. „Wir sind alle gefordert hier auch die Landwirtschaft zu unterstützen, damit diese nicht auf den Produkten sitzen bleiben.“ Viele Martinigänse könnten direkt auch Ab Hof gekauft werden.

„Wirte sind und bleiben das Zentrum des Gesellschaftlichen Lebens in unseren Gemeinden“, sind sich Johanna Jachs und Bundesrätin Johanna Miesenberger einig, und bitten die Menschen in der Region die Angebotenen Liefer- und Abholservices zu nutzen, und damit die Gesellschaftlichen Zentren in den Orten zu unterstützen.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden