FPÖ-Vorschlag für "harten" Lockdown: Einkauf nach Voranmeldung in kleinen Betrieben
BEZIRK FREISTADT. Nachdem der „Lockdown light“ offenbar nicht die gewünschte Wirkung zeigt und die Covid-19-Infektionszahlen anhaltend hoch sind, steht eine Verschärfung der Maßnahmen im Raum. „Sollte sich das bewahrheiten, regen wir an, zumindest dem kleinen Einzelhandel die Möglichkeit einer eingeschränkten Öffnung zu geben“, sagen der Freistädter Stadtrat Harald Schuh und LAbg. Peter Handlos.

„Eine mehrwöchige angeordnete Schließung wäre der Todesstoß für viele heimische Klein- und Familienbetriebe“, spricht LAbg. Peter Handlos (FPÖ) Klartext. „Hört man sich bei den Unternehmern um, wurden fünfstellige Umsatzausfälle im Frühjahr mit maximal 1.500 Euro 'Corona-Hilfe' abgespeist. Andere warten noch vergeblich auf eine Überweisung aus dem Härtefallfonds des Bundes.“
Vorschlag: Einkauf nach telefonischer Vereinbarung
„Sollte die Regierung die Maßnahmen verschärfen, regen wir an, zumindest dem kleinen Einzelhandel die Möglichkeit einer eingeschränkten Öffnung zu geben. Diese Idee kommt von den Unternehmern selbst. Beispielsweise könnten nach telefonischer Terminvereinbarung Kunden einzeln in der Filiale betreut werden“, schlagen der Freistädter Stadtrat Harald Schuh und der FPÖ-Bezirksobmann Handlos vor. Dadurch ließe sich der Umsatzentfall ein wenig abfedern. Ein komplettes Niederfahren der Wirtschaft wäre aus ihrer Sicht fatal.
„Wirtschaft nicht opfern“
„Für viele heimische Klein- und Mittelbetriebe wird die Luft immer dünner. Statt die Konsumenten in den internationalen Internethandel zu treiben, sollte sich die Bundesregierung bewusst werden, wer für unseren Staat die Steuern lukriert und den Wohlstand finanziert. Die österreichische Wirtschaft darf nicht geopfert werden“, sind sich beide einig. „Die Gesundheit steht natürlich an erster Stelle, aber irgendwann wird auch der Zahltag kommen.“


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