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Inkoba-Betriebsbaugebiet: 200 Arbeitsplätze entstehen bis 2022 in Freistadt Süd

Mag. Michaela Maurer, 05.04.2021 19:45

FREISTADT. 200 Jobs werden bis 2022 im Süden der Bezirkshauptstadt entstehen. Im Inkoba-Betriebsbaugebiet wird dieses Jahr schon fleißig gebaut.

In der Inkoba Region Freistadt arbeiten alle 27 Gemeinden des Bezirks zusammen, um den Wirtschaftsstandort zu stärken und Arbeitsplätze zu schaffen. Foto: Stadtgemeinde Freistadt

30 Produktionsbetriebe mit rund 1.000 Mitarbeitern auf neun Standorten: Die Bilanz der Inkoba Region Freistadt kann sich sehen lassen. „Wir haben für unseren gemeinsamen Wirtschaftsstandort viel bewirkt. Hoch innovative Betriebe auf Inkoba-Standorten schaffen rund 1.000 neue Arbeitsplätze. Alle Unternehmen sind wirtschaftlich stabil und erzeugen eine positive Dynamik in der Region. In naher Zukunft wird die Inkoba jährlich eine Million Euro für ihre 27 Mitgliedsgemeinden erwirtschaften“, zieht Inkoba-Obmann Fritz Stockinger Bilanz.

Baustart für sechs Betriebe

200 Jobs bis 2022 sind gerade im Betriebsbaugebiet in Freistadt Süd im Entstehen. „Wir schaffen hier Arbeitsplätze für hunderte Menschen. Mittelfristig rechnen die Unternehmen damit, bis zu 400 Personen in Freistadt Süd beschäftigen zu können“, freut sich Standortbürgermeisterin Elisabeth Teufer über die positive Entwicklung im Inkoba-Gebiet. Sechs Unternehmen werden noch heuer mit ihrem Bau starten, die Fertigstellung der Betriebe ist für 2022 zu erwarten.

Inkoba investiert drei Mio. Euro in die Infrastruktur

Die Inkoba Region Freistadt investiert drei Millionen Euro in die infrastrukturelle Erschließung des 13,4 Hektar großen Areals in Freistadts Süd. Neben Wasser- und Abwasserleitungen, Pumpwerken, Retentionsmaßnahmen und Verkehrswegen werden auch Rad- und Gehwege errichtet. Außerdem wird allen Unternehmen Glasfaser angeboten. Im November 2020 starteten die Arbeiten, heuer im Herbst sollen sie abgeschlossen sein.

40 Millionen Euro Investitionsvolumen

Das gesamte Investitionsvolumen am Standort Freistadt Süd wird mehr als 40 Millionen Euro betragen. Erst kürzlich fand der Spatenstich des neuen Logistikzentrums der Braucommune, die hier ihren bestehenden Standort im Herzen der Stadt erweitert, statt. Weit fortgeschritten ist die Baustelle der E&S Motors GmbH, die ein Karosserie- und Reisemobilzentrum in Freistadt baut.

Das Lagerhaus Freistadt startet im Sommer mit der Errichtung ihres neuen Technik- und Prüfzentrums. Auch Garten Hennerbichler wird demnächst mit den Bauarbeiten für den neuen Firmenstandort beginnen. Im Bereich der alten Landwirtschaftsschule siedelt sich ein metallverarbeitender Betrieb, der sowohl das bestehende Gebäude als auch die angrenzenden Flächen entwickelt, an. Südlich davon ist Free City Immo in Vorbereitung ihres Unternehmensprojektes mit dem Schwerpunkt erneuerbare Energie, Energieeffizienz und Speicherwesen.

Flächen für das Klinikum wurden reserviert

Für die Standortsicherung und langfristige Entwicklung des Klinikums Freistadt sind Flächen reserviert. Die OÖ Gesundheitsholding arbeitet intensiv an der Entwicklung ihres Masterplans für die Erweiterung Richtung Westen.

Auch andere Inkoba-Standorte entwickeln sich gut: Säge Handlos in Summerau steht kurz vor der Fertigstellung, Göweil Metallbau steckt mitten in den Bauarbeiten in Apfoltern und ein weiterer Metallverarbeiter kauft demnächst ebenfalls dort ein Grundstück.

Die Inkoba Region Freistadt ist ein Verband aller 27 Gemeinden des Bezirks, der 2003 gegründet wurde, um die Betriebsansiedlung gemeinsam voranzutreiben. Infos:http://freistadt.inkoba.at


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