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PREGARTEN. Das neue Arbeitsprogramm für Langzeitarbeitslose „Restart“ will SPÖ-Vizebürgermeister Alexander Skrzipek in der Aiststadt etablieren.

SPÖ-Vizebürgermeister Alexander Skrzipek setzt sich für geförderte Arbeitsplätze für Langzeitarbeitslose im öffentlichen Bereich ein. (Foto: Andreas Mairinger)

„Die Zahl der Langzeitarbeitslosen im Bezirk steigt laut AMS Freistadt nach wie vor stark an. Wir brauchen in der Stadt Unterstützung bei der Grünraumpflege und auch im Sekretariat der Schulen. Das wären ideale Arbeitsplätze für Langzeitarbeitslose, die zurück ins Berufleben finden möchten“; ist der SPÖ-Politiker überzeugt. Er fordert ein, dass die Stadt hier Verantwortung zeigt und sinnstiftende Arbeitsplätze ermöglicht. „Angesichts der hohen Förderquote müsste es sich auch finanziell ausgehen“; so Skrzipek. Er wird sich in den Gemeindegremien für Restart-Arbeitsplätze in Pregarten einsetzen.

Oft keine Chance auf Bewerbungsgespräch

89 Mitbürger sind in Pregarten laut AMS Freistadt im März 2021 arbeitslos – das sind 70 Personen weniger als im Vorjahresvergleichsmonat. Ein besonderes Problem stellen jedoch die steigenden Langzeitarbeitslosen dar, das sind Menschen, die seit mehr als zwölf Monaten ohne Beschäftigung sind. „Je länger jemand ohne Arbeit ist, desto schwieriger ist es, zurückzufinden. Oft erhalten Langzeitarbeitslose gar keine Chance mehr auf ein Bewerbungsgespräch. Deshalb freue ich mich über die gemeinsame Aktion von Land und AMS, um Langzeitarbeitslosen zu helfen. Insgesamt geht es um 3.000 Arbeitsplätze in ganz Oberösterreich – es ist also durchaus angemessen, wenn wir davon eine Handvoll in unsere Stadtgemeinde holen!“, ist Skrzipek überzeugt.

 StadtgärtnerIn für Pregarten; Sekretariatsunterstützung für Bildungseinrichtungen

Die Gefahr bei geförderten Arbeitsplätzen besteht immer darin, dass eine Konkurrenzsituation zu nicht geförderten Arbeitsplätzen entsteht. Das gilt es bei „Restart“ aufgrund der hohen Förderung von 80 bis 90 Prozent der Lohnkosten besonders zu beachten. Deshalb setzt sich Skrzipek auch für sinnstiftende Arbeitsplätze im öffentlichen Bereich ein, wo derzeit „zu viel Arbeit da ist“. „Nicht erst seit Corona brauchen die Schulen Unterstützung im Sekretariat. Das reicht so weit, dass es oft keine Bewerbungen mehr gibt für Direktionsposten, weil so viel administrative Arbeit anfällt. Und bei der Pflege des öffentlichen Grünraums in der Gemeinde kann unser fleißiges Bauhof-Team immer Unterstützung brauchen – da geht die Arbeit niemals aus“, begründet Skrzipek seine Initiative.   


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