Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

BEZIRK FREISTADT. Einstimmig hat der OÖ Landtag für den Ausbau der Summerauer- und der Pyhrnbahn gestimmt. 

Der Ausbau der Summerauerbahn wird seit vielen Jahren gefordert. Foto: Weihbold
Der Ausbau der Summerauerbahn wird seit vielen Jahren gefordert. Foto: Weihbold

Als wichtiges transeuropäisches Netz wird die Summerauer-Pyhrn-Achse seit langem bezeichnet. Auch als Hochleistungsstrecke in der Infrastrukturplanung der Bundesregierung wurde sie gehandelt. “In Zeiten offener europäischer Grenzen spielt die Summerauerbahn als Verbindungsstück zwischen Berlin – Prag – Budweis – Summerau – Linz und in weiterer Folge die Pyhrnbahn von Linz Linz – Selzthal – Graz – Spielberg in Zukunft eine ganz wesentliche Rolle als europäische Nord-Süd-Achse“, sagt der freiheitliche Verkehrssprecher Peter Handlos. 

SPÖ-Bezirksparteisprecher Michael Lindner: „Spätestens bis Ende 2015 - zeitgleich mit der S10 - hätte der Ausbau fertiggestellt sein sollen. Die Realität ist ernüchternd. Von Summerau nach Linz fährt man heute fast so lang wie von Linz nach Wien. Der notwendige zweigleisige Ausbau fehlt nach wie vor. Das Mühlviertel darf nicht länger am Ausbau-Abstellgleis stehen.“

4-Parteien-Bundesresolution für Ausbau der Summerauerbahn beschlossen

Die Attraktivierung der Summerauerbahn hätte nicht nur im Personenverkehr positive Wirkungen. Die im OÖ Landtag einstimmig beschlossene Resolution zeigt auf, dass die Summerauerbahn als Nord-Süd-Achse in Europa wesentlich zur Verlagerung des Güterstransports auf die Schiene beitragen kann. In Österreich verursacht der LKW-Verkehr pro Tonne und Kilometer 15-mal so viele Treibhausgase wie der Bahngüterverkehr. Von 1990 bis zum Jahr 2019 haben sich die Emissionen des Straßengütertransports auf fast neun Millionen Tonnen verdoppelt, heißt es von der SPÖ. 

„Gerade Österreich mit seiner zentralen Lage wird in Zukunft eine noch wichtigere Rolle im innereuropäischen Verkehr spielen“, hebt Handlos (FPÖ) neben dem wichtigen Bahnverkehr auch das wachsende Aufkommen auf den Straßen hervor. „Die Verkehrsströme in Europa nehmen jährlich zu.“

„In Oberösterreich brauchen wir beides“, sagt Handlos und verweist insbesondere auf die dringend notwendige Fertigstellung der S10 von Freistadt Nord bis zur tschechischen Grenze und der Osttangente Linz mit der Verbindung Treffling zur A1.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden