Bürgermeister-Stichwahl in St. Oswald: Entscheidung über Kreisel-Antreten fällt Mittwoch Abend
ST. OSWALD. Verzichtet Walter Kreisel tatsächlich auf die Stichwahl um das Bürgermeisteramt? Heute, Mittwoch, Abend, fällt in einer Sitzung des ÖVP-Vorstands die Entscheidung. „Ich möchte das jetzt noch nicht bestätigen oder dementieren, morgen Donnerstag gibt es eine offizielle Stellungnahme“, sagt der stellvertretende ÖVP-Gemeindeparteiobmann Friedrich Gallistl.

Weder Bürgermeister Walter Kreisel noch Parteiobmann Jürgen Hennerbichler waren am Mittwoch Nachmittag und am frühen Abend telefonisch erreichbar. Wie berichtet, hatte der amtierende ÖVP-Bürgermeister am Sonntag 33,69 Prozent der Stimmen geholt, sein FPÖ-Herausforderer Michael Spörker 41,69 Prozent. Die SPÖ-Kandidatin Karin Pöschko holte 24,62 Prozent der Stimmen. Im Gemeinderat verlor die ÖVP die absolute Stimmenmehrheit.
50 Prozent und eine Stimme
Wenn FPÖ-Mann Michael Spörker als einziger zum zweiten Wahlgang antritt - der Termin dafür wäre laut Behörde der 17. oder der 24. Oktober - braucht er 50 Prozent und eine Stimme, um Bürgermeister zu werden - der erste „blaue“ Ortschef im Bezirk Freistadt.
Seit Februar 2020 im Amt
Nach dem Tod von Bürgermeister Alois Punkenhofer (SPÖ) am 1. Jänner 2020 hatte Walter Kreisel als Vizebürgermeister die Amtsgeschäfte der Gemeinde geführt. Am 13. Februar 2020 wurde er vom Gemeinderat zum neuen Bürgermeister gewählt. Er erhielt 13 Stimmen, Karin Pöschko von der SPÖ 12.


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