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BEZIRK FREISTADT. Gegenüber September 2019 sind derzeit um sechs Prozent mehr Personen aus dem Bezirk unselbständig beschäftigt. Es gibt noch immer 767 offen Stellen bei Freistädter Unternehmen.

AMS-Leiter Alois Rudlstorfer (Foto: AMS)
AMS-Leiter Alois Rudlstorfer (Foto: AMS)

Derzeit sind 734 Personen als Arbeitsuchend gemeldet. Unternehmen, die schwer vermittelbare Arbeitnehmer einen Arbeitsplatz geben, unterstützt das Arbeitsmarkservice (AMS) mit großzügigen Einstellbeihilfen. Dabei übernimmt das AMS in der Startphase des Beschäftigungsverhältnisses bis zu 100 Prozent der Lohn- und Lohnnebenkosten. „Die Erfahrung zeigt uns, dass viele dieser Arbeitnehmer auch über den Förderzeitraum hinaus bei den jeweiligen Unternehmen beschäftigt bleiben“, sagt AMS-Leiter Alois Rudlstorfer. Dass dieses Unterstützungsangebot greift zeigen beispielsweise die Zahlen der Langzeitarbeitslosen. Deren Zahl sinkt von 167 im März auf 127 im September.

Arbeitskräftebedarf

Unternehmen aus dem Bezirk suchen derzeit über das AMS 767 Mitarbeiter in den verschiedensten Berufen. Die meisten offenen Stellen gibt es im Handel (88), in technischen Berufen (86), in den Fremdenverkehrsberufen (85), in den Metall- und Elektroberufen (83) und in den Bauberufen (80).

Lehrlingsbedarf

Die Suche nach geeigneten Lehrlingen ist für Unternehmen des Bezirks besonders schwierig. Den 98 offenen Lehrstellen stehen lediglich 17 Jugendliche, die eine Lehrstelle suchen, gegenüber. Die meisten offenen Lehrstellen gibt es in den Fremdenverkehrsberufen (42), den Bauberufen (30), im Handel (29), in den Metall- und Elektroberufen (29) und in den holzverarbeitenden Berufen (20). Die Lehrausbildung von, beim AMS vorgemerkten Jugendlichen mit Vermittlungseinschränkungen, unterstützt das AMS mit 400 Euro monatlich. Bei über 18-Jährigen ohne Lehrabschluss können sogar bis zu 900 Euro als Förderung beantragt werden. Wichtig ist, wie bei allen Förderungen, eine Kontaktaufnahme mit dem AMS bevor das Lehrverhältnis beginnt.


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