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RAINBACH. Aufgrund der großen Nachfrage an Covid-19 Schutzimpfungen freut sich Bürgermeister Günter Lorenz mit den Ärzten der Gruppenpraxis Rainbach, Ordination Dr. Raffetseder & Dr. Dedl OG einen weiteren Impftermin am Sonntag, 14. November anbieten zu können. Geimpft wird in Rainbach in der Ordination, Schulstraße 4, 4261 Rainbach ab 14 Uhr, solange das Impfmaterial vorhanden ist.

Corona-Imfpung ohne Anmeldung (Foto: BaLL LunLa/Shutterstock.com)
Corona-Imfpung ohne Anmeldung (Foto: BaLL LunLa/Shutterstock.com)

Um so viele Menschen wie möglich zu impfen, werden die Kapazitäten in der Aula der Schule Rainbach mitgenutzt. Dr. Dedl, ersucht aufgrund der steigenden Infektionszahlen zur Impfung zu kommen. „Nur mit einer hohen Impfrate werden wir einigermaßen gut durch den Winter kommen“, sagt Dedl.

Leider mussten viele Menschen, bei der vergangenen Samstag abgehaltenen Popup Impfung in Rainbach weggeschickt werden, da die Kapazitäten erschöpft waren. „Es wird noch viele Impftage und Aktionen brauchen um das Infektionsgeschehen wieder in den Griff zu bekommen“, sagt Bürgermeister Günter Lorenz und bedankt sich bei den vielen Ehrenamtlichen im speziellen beim Roten Kreuz und den Feuerwehren für die großartige Unterstützung und den Zusammenhalt.

Kritik an FPÖ

„Eine solche Ausnahmesituation ist der Spiegel der Gesellschafft. Egoismus hilft da niemanden weiter“, sagt Lorenz. Mit Kopfschütteln nimmt er hingegen die Aussagen und Postings auf den Sozialen Medien mancher Vertreter und Mandatare, die auf Landtagsebene aktiv sind, wahr: „Ich verurteile absolut den Eiertanz, den die FPÖ mit Klubobmann-Stv. Peter Handlos auch auf Bezirksebene hier aufführt. Bezirksobmann Handlos soll sich ein Beispiel an seinen Parteikollegen in den Gemeinden des Bezirkes nehmen, hier wird konstruktiv an einer Bekämpfung der Pandemie mitgearbeitet und nicht ständig versucht die Gesellschaft auseinander zu bringen und gegeneinander aufzuhetzen.“

„Es ist an der Zeit vom Wahlkampfmodus endlich in den Arbeitsmodus zu kommen. Diese unqualifizierten und peinlichen Meldungen von ihm helfen absolut niemanden weiter, und demoralisieren viele Menschen die schon seit langer Zeit mithelfen, diese Pandemie zu bekämpfen. Politische Verantwortung sieht anders aus“, sagt Lorenz. „Es wird ohnehin immer schwieriger, die vielen notwendigen Ehrenamtlichen für die Pandemiebekämpfung zu gewinnen. Alle Organisationen mit ihren Mitarbeitern und Ehrenamtlichen arbeiten schon viel zu lange am Limit. Eine Pandemie ist nun mal nicht planbar und ständig alles zu kritisieren ist zu wenig. Im Nachhinein sind immer alle gescheiter.“

„Aufgrund der ohnehin aufgeheizten Stimmung in der Bevölkerung ist Ruhe und Besonnenheit angebracht und nicht die permanenten, unqualifizierten Kommentare, noch dazu von Vertretern, die in den OÖ-Landtag gewählt wurden. Da möchte man doch mehr Intelligenz bei deren Arbeit voraussetzen“, sagt Lorenz.

Reaktion von Peter Handlos

„Bürgermeister Lorenz, den ich eigentlich sehr schätze, soll sich bei seinem Ex-Parteichef Kurz bedanken, der behauptete, die Pandemie sei für Geimpfte vorbei“, sagt FPÖ-Klubobmann-Stellvertreter Peter Handlos. „Es gibt unterschiedliche Meinungen zu diesem Thema und der Richtung der ÖVP, das muss Lorenz akzeptieren, ob ihm das gefällt oder nicht. Bei den aktuellen Zahlen der belegten Intensivbetten sollte man sich fragen, ob der eingeschlagene Weg der Richtige ist“, sagt Handlos.


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