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Gute Saison für Freistädter Gemüsekistl-Abo: Nächstes Jahr gibt’s gleich 70 Sorten

Online Redaktion, 10.12.2021 10:35

FREISTADT. Eine gute erste Saison haben Katharina Berndl und Paul Walchshofer mit ihrem Projekt „Freistädter Gartengemüse“ hinter sich. Die beiden jungen Gartenfans haben auf ihrem Pachtgrund rund 25 Kunden in der Saison jede Woche mit einer Kiste voll frischem Gemüse versorgt.

Katharina Berndl und Paul Walchshofer waren mit der Saison sehr zufrieden. (Foto: Erwin Pramhofer)
Katharina Berndl und Paul Walchshofer waren mit der Saison sehr zufrieden. (Foto: Erwin Pramhofer)

Tips-Leser erinnern sich: Katharina, Absolventin der Gartenbaufachschule Ritzlhof, und der Software-Spezialist Paul stürzten sich im Vorjahr voll Elan in ihr Market Garden-Projekt. Auf 2.000 Quadratmetern Anbaufläche nahe des ÖAMTC-Stützpunkts im Süden von Freistadt wurde gesät, gejätet und schließlich geerntet. Viele verschiedene Gemüse-Sorten gab’s im Abonnement in der Holzkiste.

Von Hagel verschont

„Unsere Gartensaison war sehr gut, es gab genügend Feuchtigkeit, vor Hagel sind wir zum Glück weitgehend verschont geblieben“, erzählt Paul Walchshofer. Rund 25 Kunden, der Großteil aus dem Raum Freistadt und aus den angrenzenden Gemeinden, nützten das Angebot des saisonalen, regionalen Gemüse-Abos. In der nächsten Gartensaison, für die schon jetzt die Vorbereitungen laufen, wird die Anbaufläche auf rund 3.000 Quadratmeter anwachsen. „Familie Traxler kommt uns da sehr mit dem Pachtgrund entgegen“, freut sich Paul Walchshofer. Gemeinsam mit Katharina möchte er nächstes Jahr noch mehr Fruchtgemüse kultivieren.

Dass der Plan des Neo-Gärtnerduos aufgegangen ist, hat nicht nur die gute Ernte bewiesen. Auch die positive Beziehung zu den Kunden bestätigt Paul und Katharina in ihrem Tun. „Wir haben von unseren Kunden sehr gute Rückmeldungen bekommen.“ Vorwiegend sind es junge Familien und Frauen ab einem Alter von rund 50 Jahren, die das Abonnement mit Freistädter Gartengemüse in Anspruch nehmen. Zum Teil verfügen sie sogar über einen eigenen Garten, „manche sind aber mit der Regelmäßigkeit der Gartenarbeit überfordert. Dafür haben wir einen detaillierten Anbauplan, um immer genügend Gemüse liefern zu können“, weiß Paul. Sogar ein Profi-Koch, der vom Geschmack der ausschließlich biologisch gezogenen Produkte des Market Gardens überzeugt ist, gehört zu den Kunden.

70 Sorten, 70 Kunden

70 Gemüsesorten sollen nächstes Jahr auf den Beeten gedeihen, ebenso viele Kunden erhoffen sich Katharina und Paul für die Gemüsesaison. „Bis auf Erdäpfel und Knoblauch wird es bei uns alles geben.“ Katharina strebt an, ihren Teilzeit-Job dann ganz zugunsten des Freistädter Gartengemüses aufzugeben. Paul kombiniert seine Vorliebe für „erdige“ Tätigkeiten auch in Zukunft noch mit seinem Beruf als Software-Entwickler.

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