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HIRSCHBACH. Es ist ein Meilenstein in der Firmengeschichte des Familienunternehmens: Im Inkoba-Gewerbegebiet an der B38 in Hirschbach entsteht der neue Firmenstandort der Bäckerei Bräuer. Das Gebäude wird moderne, nachhaltige Technik mit optimalen Arbeitsbedingungen verbinden.

  1 / 2   Beim offiziellen Spatenstich am vergangenen Freitag: (v.l.): Kurt Kellerer (Volksbank), Doris Leitner (BGM Schenkenfelden), Dietmar Wolfsegger (WKO Freistadt), Bauherr Martin Bräuer, Wolfgang Schartmüller (BGM Waldburg & Obmann INKOBA), Alexander Gruber (GF Kapl Bau), Karin Kampelmüller (BGM Reichenthal) und Josef Eilmsteiner (BGM Waldburg). (Foto: enzenhofer.cc)

Mehr Platz für die Produktion und eine Modernisierung der Räumlichkeiten: Das seien die Hauptgründe für den Neubau der Bäckerei Bräuer, sagt Eigentümer Martin Bräuer. „Wir sind am Standort in Reichenthal an unsere Grenzen gestoßen, weshalb wir uns für den Neubau entschieden haben.“ Das passende Grundstück hat man im Gewerbegebiet von Hirschbach gefunden: „Wir wollten unbedingt in der Nähe bleiben“, sagt der Bäckermeister, der sich Regionalität und Nachhaltigkeit nicht nur beim Brot backen zu Herzen nimmt. Auch das neue Betriebsgebäude kann mit moderner und nachhaltiger Technik aufwarten.

Biomasse und PV-Anlage

Beheizt wird das neue Gebäude mittels Hackschnitzelheizung, wobei die Biomasse aus der Region bezogen wird. Außerdem wird man man die Abwärme der Backöfen mittels Wärmerückgewinnung für Heizung und Warmwassererzeugung nützen. Am Dach wird eine leistungsstarke Photovoltaik-Anlage installiert, mit der man künftig einen großen Teil des Strombedarfs aus eigener, umweltfreundlicher Produktion decken kann. „Der Umwelt- und Nachhaltigkeitsgedanke ist uns äußerst wichtig. Das haben wir in die Planung des neuen Gebäudes stark einfließen lassen“, sagt der Bauherr. Die Mitarbeiter werden in der neuen Backstube optimale Arbeitsbedingungen vorfinden. „Mit dem Neubau können wir moderne und attraktive Arbeitsplätze bieten. Die Abläufe in der Bäckerei werden weiter optimiert und noch effizienter. Damit können wir uns noch besser auf das konzentrieren, was wir richtig gut können: Aus sorgfältig ausgewählten, regionalen Zutaten hochwertiges Brot und Gebäck zu backen“, freut sich Martin Bräuer. Die Fertigstellung der neuen Backstube und der Umzug ins neue Gebäude sind für das Frühjahr 2023 geplant.

Kapl Bau als Partner aus der Region

Bei der Vergabe der Bauarbeiten hat man mit Kapl Bau einen Partner aus der Region gefunden, der über viel Erfahrung in der Planung und Realisierung von komplexen und schüsselfertigen Gewerbeobjekten verfügt. Das Traditionsunternehmen aus Bad Leonfelden hat als Totalunternehmer das Projekt vom ersten Entwurf über die gesamte Behördenabwicklung begleitet. Während der Bauausführung übernimmt Kapl sämtliche Gewerke bis auf Bäckereitechnik und Büroeinrichtung. Baumeister-, Spengler- und Dachdeckerarbeiten führt Kapl Bau dabei selbst aus, für alle anderen Tätigkeiten greift man auf ein bewährtes Netzwerk an regionalen Partnern zurück. „Wir haben bereits etliche vergleichbare Projekte umgesetzt. Während wir uns um einen reibungslosen Ablauf auf der Baustelle kümmern, können sich unsere Kunden auf ihre Kernkompetenz – die Fortführung ihrer Geschäfte – konzentrieren“, erklärt Kapl-Geschäftsführer Alexander Gruber. Dass man im Mühlviertel ein gefragter Partner ist, freut ihn besonders: „Fast alle Mitarbeiter kommen aus der Umgebung, wir beziehen Baustoffe wenn möglich von regionalen Partnern und achten bei großen und kleinen Dingen auf Regionalität und Nachhaltigkeit. Das wird auch von unseren Kunden geschätzt.“


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