WIFF fordert offene Karten zur geplanten Asylunterkunft in Freistadt
FREISTADT. In Bezug auf die geplante Flüchtlingsunterkunft in der Freistädter Altstadt fordert WIFF eine bessere Information der Bürger ein. „Bei diesem sensiblen Thema kann man nur mit offenen Karten tragbare Lösungen erreichen“, sind Rainer Widmann und Hubert Reitbauer überzeugt.

„Die Freistädter haben ein Recht auf gute und aktuelle Informationen, wenn bei uns rund 20 Flüchtlinge aufgenommen werden, wie das derzeit ins Haus steht. Schließlich wollen die Menschen wissen, wer wo in welcher Anzahl aus anderen Ländern bei uns in der Stadt lebt und wie lange der Aufenthalt dauern soll. Damit soll Falschinformationen und Gerüchten vorgebeugt werden, die oft Grundlage für Fremdenfeindlichkeit sind. Umgekehrt geht es um das Ernst nehmen der Sorgen unserer Bürger bei diesem sensiblen Thema, um bestmögliche Lösungen zu finden. Es geht hier um das zentrale Thema Sicherheit für alle“, halten dazu Stadtrat Rainer Widmann und Fraktionsobmann Hubert Reitbauer (beide WIFF) fest.
Man müsse die Freistädter offensiv über die von Land und Bund verordnete Flüchtlingsaufteilung besser informieren, bei der die Stadt kein direktes Mitspracherecht habe.
„Darf die Bevölkerung nicht mit ihren Sorgen und Ängsten alleine lassen“
Grundsätzlich bekenne sich die Bürgerliste WIFF zur zeitlich begrenzten Aufnahme von Flüchtlingen nach der Genfer Konvention in begrenzter Anzahl in Kleinunterkünften. Man dürfe aber dabei die Bevölkerung mit ihren Sorgen und Ängsten nicht alleine lassen und schon gar nicht über sie Drüberfahren. „Beim sensiblen Thema Flüchtlinge kann man nur mit offenen Karten tragbare Lösungen erreichen“, sind Widmann und Reitbauer überzeugt.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden