Günther Mayr: Nachhaltiges Wirtschaften ist alternativlos
HAGENBERG. Klimawandel und Green Deal bringen nicht nur Bürokratie und massiven Änderungsdruck für die Wirtshaft mit sich, sondern auch viele Chancen für neue Geschäftsfelder. Das war die Quintessenz des Vortrags von ORF-Wissenschaftsredakteur Günther Mayr, der auf Einladung der WKO Freistadt im ABZ Hagenberg referierte.

„Die Geschwindigkeit der Änderungen durch den Klimawandel ist viel rasanter, als viele glauben. Die gesamte Wirtschaft muss sich rasch umstellen auf nachhaltige Prozesse und Produkte“, führte ORF-Wissenschaftsredakteur Günther Mayr den regionalen Unternehmern eindrucksvoll vor Augen. Beim Infoabend der WKO Freistadt in Kooperation mit den Raiffeisenbanken konnten sie sich überzeugen, dass der Klimawandel und Green Deal nicht nur Bürokratie und massiven Änderungsdruck für die Wirtschaft bringen, sondern auch viele Chancen für neue Geschäftsfelder bieten.
Nachhaltigkeit: gekommen, um zu bleiben
„Nachhaltigkeit ist gekommen, um zu bleiben“, stellte Christian Naderer, Obmann der WKO Freistadt, klar. Aus seiner Sicht bietet das Mühlviertel eine sehr gute Ausgangsposition für nachhaltiges Agieren. Für Klaus Pichlbauer, Geschäftsführer der Innovametall GmbH mit seinem neuen Headquarter im Süden von Freistadt, bedeutet der Klimawandel nicht, dass sich die Gesellschaft nun vor allem im Konsumverzicht üben muss. Vielmehr sieht er den Auftrag und die Möglichkeiten der Unternehmen, moderne und nachhaltige Lösungen zu entwickeln, die die Gesellschaft bereichern. Matthias Tagwerker, Geschäftsleiter der Raiffeisenbank Aist, zeigte auf, dass Unternehmen Berichtspflichten unterliegen und die Nachhaltigkeitsbemühungen der Kunden in den Ratingprozess eingewertet werden. WKO-Experte Robert Leitner präsentierte den Wirtschaftstreibenden mit Öko plus und anderen Beratungsprogrammen wirksame Hilfestellungen für eine gesamtbetriebliche Ökologisierung.


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