Kinderuni-Studentinnen erlebten Künstliche Intelligenz hautnah
HAGENBERG. Wie „lernt“ ein Computer und wie können wir das Wissen nutzen? Kann Künstliche Intelligenz Kunst erschaffen? Im Rahmen der Kinderuni in Hagenberg begleitete das Software Competence Center Hagenberg junge Nachwuchsforscherinnen auf eine faszinierende digitale Reise und lieferte kindgerechte Antworten.

Im Rahmen der Kinderuni Hagenberg besuchten Mädchen im Alter von zehn bis zwölf Jahren das Software Competence Center Hagenberg (SCCH).
Was ist Künstliche Intelligenz (KI) und was kann sie? In welchen Bereichen ist sie bereits alltäglich und nicht mehr wegzudenken? Clara Schachner, Research Project Manager Data Science, gab den Nachwuchsforscherinnen einen Einblick in die Welt der Zukunftstechnologien und wie daraus nicht nur spannende, sondern auch innovative Projekte mit Firmen- und Forschungspartnern entstehen.
Schon bei Kindern die Neugierde und Faszination für die Forschung wecken
„KI wird unser Leben in den nächsten Jahren stark beeinflussen, weil sie eine unglaublich leistungsfähige Technologie ist, die in vielen Bereichen immer weiterentwickelt wird. Ein Beispiel dafür ist die Medizin und das Gesundheitswesen. Hier kann KI bei der Diagnose und Behandlung von Krankheiten unterstützen, indem sie große Mengen an medizinischen Daten analysiert und personalisierte Therapien empfiehlt. Es ist wichtig, schon im Kindesalter Neugierde und Faszination für die Forschung zu wecken“, betont Clara Schachner.
Mit Künstlicher Intelligenz auf Tuchfühlung
Im Open Innovation Space am SCCH konnten die Mädchen die IntegraMouse Air von LIFEtool ausprobieren. Diese „Maus“ wird mit dem Mund von Menschen mit beispielsweise hoher oder kompletter Querschnittslähmung bedient, um den Computer zu steuern.
Mundcomputermaus für Menschen mit hoher Querschnittlähmung
„Diese Mundcomputermaus wird künftig auch ein Training der Atemmuskulatur ermöglichen. Ein Atemmuskeltraining ist für Personen mit hoher Querschnittlähmung sehr wichtig, da es nach den neusten wissenschaftlichen Erkenntnissen zur Prophylaxe von Lungenentzündungen beitragen kann. Diese gehören immer noch zu den häufigsten Todesursachen nach einer Querschnittlähmung. Wir vom SCCH bringen in diesem Forschungsprojekt unsere Expertise im Bereich der KI ein“, erklärt Schachner.
Mehr Infos zum Projekt IntegraMouse AIR HIER


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