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WINDHAAG. Landesrätin Michaela Langer Weninger zeigt bei ihrem Besuch im „Tageszentrum Alpakapoint“ in Windhaag großes Interesse und Wertschätzung für die Arbeit, die dort geleistet wird.

  1 / 2   Landesrätin Michaela Langer-Weninger (l.) zu Besuch im Tageszentrum Alpakapoint Windhaag. (Foto: Land OÖ/Kauder)

Gerade im ländlichen Raum werden notwendige Pflegeleistungen noch immer zum großen Teil im Familienverband erbracht. Neben den täglichen Herausforderungen des Berufslebens bedeutet dies oft eine große Belastung für die pflegenden Angehörigen. Tageszentren können hier eine wesentliche Entlastung bringen. Die Tagesbetreuung auf einem Green Care zertifizierten Bauernhof in Windhaag bietet hier ein österreichweit besonderes Angebot in dieser Form. „Die Betreuung auf dem Bauernhof ist für die Senioren nicht nur ein besonders Gefühl von „zu Hause zu sein“, sondern auch ein besonderes Erlebnis“, sagt Vize-Bürgermeisterin Susanne Pilgerstorfer. Es werden verschiedene Tiere wie Hasen, Katzen und Alpakas auch für therapeutische Zwecke bei verschiedenen Krankheitsbildern eingesetzt. Die diplomierte Krankenpflegerin und Leiterin Renate Pointner hat dazu eine eigene Ausbildung. Das Tagesbetreuungszentrum wird in Kooperation mit dem Sozialhilfeverband Freistadt geführt.

Unterschiedliche Bedürfnisse

Die Ansprüche und Bedürfnisse der Senioren im Tageszentrum könnten unterschiedlicher nicht sein. Manche sitzen im Rollstuhl und brauchen Hilfe beim Essen, andere haben durch einen Schlaganfall die Fähigkeit zu sprechen verloren. Vorbeikommen können grundsätzlich alle, egal, ob sie in einer Pflegestufe sind oder nicht. „Einige unserer Gäste sind an Demenz erkrankt, andere kommen, weil sie zu Hause alleine wären und die Gesellschaft brauchen und schätzen“, sagt die Leiterin des Tageszentrums Renate Pointner.

Landesrätin Michael Langer-Weninger konnte im Gespräch mit den Tagesgästen feststellen: „Sie fühlen sich hier sehr wohl und haben das gute Gefühl, hier zu Hause zu sein in einer großen Familie.“ In gewohnter Umgebung auf einem Bauernhof, gemeinsam Tiere versorgen und gemeinsam kochen, singen und auch basteln, so ist ein Tag ausgefüllt und gibt den Gästen je nach Krankheitsbild eigene Aufgaben. „Auch wenn es gegen Demenz noch keine Heilung gibt, kann mit Übungen und Bewegungen präventiv entgegengewirkt werden“, sagt die diplomierte Krankenpflegerin und ausgebildete Leiterin im Bereich der tiergestützten Prävention. Obmann Gottfried Pointner, Bürgermeister Martin Kapeller und Vizebürgemeristerin Susanne Pilgerstorfer, die auch im Vorstand des Vereins „Tagesbetreuung am Bauernhof“ mittätig ist, sind sehr stolz auf diese Einrichtung in ihrer Gemeinde.


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