Pensionisten fordern Primärversorgungseinrichtung
FREISTADT. Die Jahreshauptversammlung der Freistädter Pensionisten stand im Zeichen der Sorge um die Qualität der Gesundheitsversorgung.

Die Gesundheitsversorgung vor Ort war das zentrale Thema bei der Jahreshauptversammlung der Ortsgruppe Freistadt des Pensionistenverbandes. Lange Wartezeiten, zu wenig Ärzte mit Kassenvertrag, fehlende Fachärzte – das alles macht den Pensionisten Sorgen. In einer Resolution, die einstimmig verabschiedet wurde, wenden sie sich an alle wichtigen Einrichtungen und Institutionen des Gesundheitswesens und der Politik und fordern diese auf, die Sorgen der älteren Generation ernst zu nehmen.
Als (auch finanzielle) Belastung sehen die älteren Menschen, dass besonders Facharzttermine oft nur bei Wahlarzt-Praxen zu bekommen sind, Gesundheitsdienstleistungen oft lange Anfahrtswege erfordern. Bei Bürgermeister Christian Gratzl, der als Gast an der Veranstaltung teilnahm, trifft die Forderung nach einer Primärversorgungseinrichtung in Freistadt auf offene Ohren. Auch die Landesorganisation des Pensionistenverbandes, so Vizepräsident und Bezirksvorsitzender Hans Affenzeller, steht hinter der Forderung. Eine besondere Freude für den Ortsgruppenvorsitzenden Herbert Stummer war, dass so viele langjährige Mitglieder der Einladung zur Ehrung gefolgt waren.


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