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MÜHLVIERTEL. Zur EU-Wahl zu gehen und an der Gestaltung der Zukunft Europas mitzuwirken - dazu ruft die Euregio auf.

Obfrau Gabriele Lackner-Strauss (Mitte), Landrat Sebastian Gruber (r.) und Bezirksrat und Bürgermeister Libor Picka (l.) betonen die Bedeutung der Europawahlen für die Bürgerinnen und Bürger in der Dreiländerregion. (Foto: Foto Lackner-Strauss)

Am 9. Juni 2024 findet die EU-Wahl statt. Alle Österreicher ab dem 16. Lebensjahr haben im Rahmen der Europawahl 2024 gemeinsam mit mehr als 350 Millionen Wahlberechtigten in ganz Europa die Möglichkeit, durch ihre Stimme an der Gestaltung der Zukunft Europas mitzuwirken. Reisefreiheit, Niederlassungsfreiheit, Zollunion, europäische Qualitätsstandards, gemeinsame Bewältigung enormer Herausforderungen wie der Corona-Krise, der Green Deal als Antwort auf den Klimawandel und Erleichterungen im Alltag wie die Abschaffung der Roaming-Gebühren - dies ist nur eine kleine Auswahl an Vorzügen, die die Europäische Union den Bürgern bietet.

Vorteile Europas regional zu spüren

„In unserer Region spüren wir die Vorteile Europas noch deutlicher als in Metropolregionen, deshalb müssen wir dieses gemeinsame europäische Haus laufend weiterentwickeln. Davon profitieren Schüler ebenso wie Unternehmen jeder Größe, gerade auch im Bereich Tourismus, Handwerk und produzierendes Gewerbe, und nicht zuletzt wir als Bürger”, so Gabriele Lackner-Strauss, Obfrau der Euregio im Mühlviertel. Die Grenzregionen Europas sind besonders bedeutsam: So fördert die EU im Rahmen zahlreicher Programme verschiedene Projekte in unserer Region und bietet viele Chancen der gemeinsamen Weiterentwicklung. Diese reicht von ländlicher Entwicklung über Klimawandel, und Biodiversität bis hin zu Bildung, Kultur und Tourismus. Seit mehr als 30 Jahren setzt sich die Euregio für die Entwicklung der Dreiländerregion Deutschland – Österreich – Tschechien ein. Im Herbst 2024 veranstaltet sie ein Zukunftsforum, bei dem Vertreter aller drei Länder die zukünftige Ausrichtung der Grenzraumentwicklung festlegen. Auch alle Bürger sind herzlich eingeladen, ihre Ideen per E-Mail (info@euregio3.org) oder im persönlichen Gespräch der Euregio-Geschäftsstelle mitzuteilen.


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