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BEZIRK FREISTADT. Massive Auswirkungen der EU-Renaturierungsverordnung auf die regionale Landwirtschaft befürchtet die Bezirksspitze des Bauernbundes.

Bezirksbauernkammer-Obmann Bgm. Martin Moser und Bundesrätin Johanna Miesenberger bei einem Lokalaugenschein im Natura 2000 Gebiet in Weitersfelden mit Landes- und EU Politikern. (Foto: Bauernbund)

„Gerade bei uns im Bezirk gibt es viele Natura-2000-Gebiete und damit Vertragsnaturschutz. Zudem wird über die hohe Teilnahmerate der bäuerlichen Betriebe des Bezirkes Freistadt an den Maßnahmen im österreichischen Umweltprogramm ÖPUL sehr viel für Natur- und Umweltschutz gemacht“, sagt Bauernbund-Bezirksobmann Bürgermeister Martin Moser. Er wundert sich darüber, warum derzeit nur über Renaturierung in ohnehin noch intakter Natur geredet wird und nicht über Rückbau und Rekultivierung von Straßeninfrastruktur, Golf- und Tennisplätzen sowie Industriegeländen. „Da würde man wirklich was für die Natur tun, aber sicher nicht bei seit Jahrzehnten sauber bewirtschafteten Flächen!“

Moser befürchtet als Folge ein Bauernsterben und folgend Importe aus Ländern, die weder soziale noch ökologische Anforderungen erfüllen. Bundesrätin Johanna Miesenberger hält es für ökologischer, Importe von Produkten zu verbieten, die nicht nach heimischen Standards produziert werden.


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