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Online Redaktion, 23.07.2024 16:27

BEZIRK FREISTADT. Die Inkoba Region Freistadt hat mit Unterstützung des Landes OÖ ein Modell entwickelt, wie eine bedarfsgerechte und gleichzeitig nachhaltige Standortentwicklung gelingen kann.

DI Christa Kreindl, Geschäftsführerin INKOBA Region Freistadt, Bürgermeister Günter Lorenz, Obmann INKOBA Region Freistadt, Wirtschafts- und Raumordnungs-Landesrat Markus Achleitner und Bezirksstellenobmann Christian Naderer, WKO Freistadt. (Foto: Land OÖ/Daniel Kauder)

„Oberösterreich hat sich mit dem OÖ. Raumordnungsgesetz und der OÖ. Raumordnungsstrategie ein klares Ziel gesetzt: Wir gehen mit unseren Bodenressourcen möglichst sparsam um, wollen aber trotzdem eine positive Weiterentwicklung unseres Landes ermöglichen, gemäß unserem Grundsatz ‚Boden schützen & Zukunft ermöglichen“, sagt Wirtschafts- und Raumordnungs-Landesrat Markus Achleitner. „Das heißt, wir wollen auch in Zukunft nicht nur Wohnraum für die Menschen in Oberösterreich schaffen, sondern es sollen sich auch Betriebe ansiedeln oder erweitern können, um so auch neue Arbeitsplätze zu schaffen.“

Datengrundlage

„Zusammengefasst geht es bei dem Modell darum, auf Basis einer fundierten Datengrundlage alle wichtigen Player in ein Boot zu holen und so den größtmöglichen Output bei kleinstmöglicher Flächeninanspruchnahme zu erzielen. Je mehr sich in diesem Prozess beteiligen, umso besser kann er gelingen“, so Achleitner. Strategische und abgestimmte Planung sollen ermöglichen, die Bedarfe der Unternehmen zu decken und gleichzeitig die Flächeninanspruchnahme möglichst gering zu halten.

38 Unternehmen angesiedelt

Die Inkoba Region Freistadt steht seit 20 Jahren mit der WKO im Dienst einer erfolgreichen Wirtschaftsentwicklung. Es wurden in dieser Zeit 38 Unternehmen mit rund 1.400 Mitarbeitern angesiedelt. Allein im Jahr 2023 wurden 1,82 Millionen Euro regional gemäß einem vereinbarten Aufteilungsschlüssel den 27 Gemeinden zugewiesen. Um den aktuellen Herausforderungen im Sinne der OÖ Raumordnungsstrategie 2030 gerecht zu werden, hat das Land OÖ gemeinsam mit der Inkoba Region Freistadt und unter Einbeziehung aller Gemeinden im letzten Jahr pilothaft ein bedarfsorientiertes Betriebsstandortkonzept für den Bezirk Freistadt vom Planungsteam ÖIR GmbH/Büro Dr. Paula ZT-GmbH/ZT Kanzlei DI Mandl ausarbeiten lassen. Flächenschonende Bauweisen sollen im Einzelfall geprüft und forciert werden. Die Wiederverwertung von gewerblichen Brachflächen steht an oberster Stelle. Allerdings bestehen im Bezirk nur ganz wenige gewerbliche Brachflächen. Ein Teil davon liegt direkt in Ortszentren oder zentrumsnahen Zonen und ist dadurch auch bei der Revitalisierung für eine gewerbliche Nutzung nicht geeignet.


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