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FURTH. 14 Gemeinden aus dem Dunkelsteinerwald bewerben sich zusammen mit Stift Göttweig um die Ausrichtung der Landesausstellung 2023. Bis Ende 2019 will man ein fertiges Konzept vorlegen, in dessen Erstellung auch die Bürger eingebunden werden. Sie können nun insgesamt vier Arbeitsgruppen beitreten und dort ihre Projekt­ideen einbringen.

  1 / 3   Bei der Infotour für die Bürger in der Volksschule Furth: (v. l.) geschäftsführender Gemeinderat Reinhard Geitzenauer (ÖVP) aus Furth, Michael Schimanek (Welterbemanagement Wachau), die Bürgermeisterinnen Karin Gorenzel (SPÖ) aus Wölbling und Gudrun Berger (ÖVP) aus Furth sowie Pater Pius von Stift Göttweig. Foto: Brandt

Mit ihrer Bewerbung um die Landesausstellung 2023 plant die Region Dunkelsteinerwald einen nachhaltigen Entwicklungsprozess in Gang zu setzen. Der offizielle Startschuss fiel bei der Projektpräsentation im Herbst vergangenen Jahres auf Stift Göttweig. Eine Arbeitsgemeinschaft mit einer siebenköpfigen Steuerungsgruppe an der Spitze kümmert sich nun um die weitere Umsetzung des Bewerbungsprozesses. Vertreter dieser Gruppe touren derzeit durch sämtliche teilnehmenden Gemeinden, um dort die Bürger mit ins Boot zu holen. Vor wenigen Tagen machte die Infotour in Furth Station.

Nachhaltige Werte schaffen

Zentraler Austragungsort der Landesausstellung soll Stift Göttweig sein, geplant ist jedoch auch ein dichtes Angebot in den einzelnen Gemeinden. Aus dem Bezirk Krems haben sich Bergern, Furth, Mautern, Paudorf und Rossatz-Arnsdorf der Bewerbung angeschlossen. Die übrigen neun Gemeinden sind aus den Nachbarbezirken Melk und St. Pölten-Land. Ziel der Initiative ist es, langfristig mehr Gäste in die Region zu locken und die Gemeinden untereinander dauerhaft besser zu vernetzen.

Musik verbindet

Inhaltlich soll sich die Landesausstellung um „Musik“ drehen. „Es ist ein Thema, das uns alle verbindet“, erklärte die Wölblinger Bürgermeisterin Karin Gorenzel bei der Infotour in Furth. Die Bürger hätten nun die Chance, ihre Projektideen in vier Arbeitsgruppen einzubringen: Kunst und Kultur, Gemeinschaft, Wirtschaft und Wissenschaft. Diese Gruppen sollen im Herbst ihre Arbeit aufnehmen.

Entscheidung fällt 2020

Gorenzel zufolge müssen die Bewerbungsunterlagen bis Ende 2019 beim Land eingereicht werden. In sie sollen dann auch die Ergebnisse aus den Arbeitsgruppen einfließen. Im Frühjahr 2020 entscheide sich, wer das Rennen macht. Neben dem Dunkelsteinerwald bewirbt sich übrigens auch die Region Am­stetten um den Zuschlag. Die eigentliche Organisation der Landesausstellung übernimmt dann die Schallaburg Kulturbetriebs GmbH. Bereits ab 1. Juni unterstützt mit Eva Gruber eine professionelle Projektmanagerin die Arbeitsgemeinschaft aus dem Dunkelsteinerwald beim weiteren Bewerbungsprozess.

Erste Projektideen

Laut der Further Bürgermeisterin und Steuerungsgruppen-­Sprecherin Gudrun Berger wurden von den Bürgern in den vergangenen Monaten bereits einige Projektideen gesammelt. Als Beispiele nennt sie unter anderem ein Jugend- und Kindermusikfestival, Konzerte in Betrieben, einen Klangparcours durch den Dunkelsteinerwald oder ein Verzeichnis von Kompositionen aus der Regionen.

Fladnitztalradweg eröffnet

Eine erste Kooperation der Gemeinden im Dunkelsteinerwald ist übrigens bereits abgeschlossen: der Fladnitztal-Radweg wurde rundum verbessert. Dieser verbindet mehrere Gemeinden miteinander und ist auch an Donau- und Traisental-Radweg angebunden. Die offizielle Eröffnung findet am Sonntag, 17. Juni, ab 11 Uhr in der Fladnitztal-Arena Statzendorf statt.

Die Besucher können auch via Rad-Sternfahrt dorthin gelangen. Hier die Abfahrtszeiten:

Furth: 9.30 Uhr Sportplatz Palt

Paudorf: 10 Uhr Bahnhof

Wölbling: 10 Uhr Prangermann

Großrust: 10 Uhr Feuerwehrhaus

Obritzberg: 10 Uhr Gemeindeamt

Karlstetten: 10 Uhr Raiffeisenbank

Kleinhain: 10 Uhr Haus der Gemeinschaft

Kontakt und Infos zur Landesausstellung:

www.goettweig-dunkelsteinerwald.at


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