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KREMS/FURTH. Die Kremser Radlobby und die Radgruppe der Dorferneuerung Furth bei Göttweig hegen einen gemeinsamen Wunsch: einen Rad- und Fußgängersteg entlang der Eisenbahndonaubrücke zwischen den beiden Orten.

Machen sich für einen Rad- und Fußgängersteg entlang der Eisenbahndonaubrücke stark (v. l.): Josef Teufner, Kurt Lenitz, Klaus Otepka, Andreas Steininger, Hannes Seehofer, Reinhard Geitzenauer, Willy Zukrigl und Franz Hofbauer.

Zu einem Erfahrungsaustausch haben sich die Mitglieder der Radlobby Krems und die Radgruppe der Dorferneuerung Furth getroffen. Auch ein gemeindeübergreifendes Projekt wurde dabei erörtert: ein Rad- und Fußsteg entlang der Eisenbahndonaubrücke. Man könnte dann auf direktem Weg aus dem Raum Furth ins Kremser Stadtzentrum gelangen. „Für Alltagsradler eine enorme Zeitersparnis“, so der Further ÖVP-Gemeinderat Reinhard Geitzenauer in einer Presseaussendung. Beide Gruppen wollen dieses Projekt nun forcieren und Verbündete in der Politik suchen.

„Interessant ist eine derartige Idee in jedem Fall. Die kurze Verbindung zwischen Krems, Furth und Mautern wäre ideal“, so der Kremser Verkehrsstadtrat Alfred Scheichel (SPÖ). „Sollte sich aus den Überlegungen der Dorferneuerung ein überregionales Projekt ergeben, wäre die Stadt Krems sicherlich dran interessiert“, so Scheichel weiter. Die Further Bürgermeisterin Gudrun Berger (ÖVP) spricht von einer „guten Idee“, der Gemeinderat habe sich bislang jedoch noch nicht mit dem Thema befasst.

ÖBB: Idee wieder verworfen

ÖBB-Pressesprecher Christoph Seif widerspricht der Aussage von Reinhard Geitzenauer, wonach von seiten der ÖBB nach einer Schiffkollision vor zehn Jahren an der Brücke bereits die baulichen Voraussetzungen für einen solchen Steg geschaffen worden seien: Man habe die Idee wieder verworfen, da es keine Kostenbeteiligung gegeben hätte.


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