Neffentrick: Pensionist um 100.000 Euro betrogen
URFAHR-UMGEBUNG. Ein 81-jähriger aus dem Bezirk Urfahr-Umgebung wurde per Telefon von einer Unbekannten getäuscht.

Etwa gegen 9.30 erhielt ein 81-Jähriger aus dem Bezirk Urfahr Umgebung via Festnetz einen Anruf einer Frau mit vermutlich deutschem Akzent. Am Telefon sagte sie, dass sie aktuell in Linz sei und ein Problem habe. Der Pensionist dachte zu diesem Zeitpunkt, die Stimme einer Bekannten erkannt zu haben - weswegen er das Gespräch fortsetzte. Sie erzählte ihm, dass sie eine Wohnung kaufen möchte und dafür 100.000 Euro brauchen würde. Es gäbe auch noch einen weiteren Interessenten, weswegen es sehr schnell gehen müsse, damit sie die Wohnung nicht an den anderen Interessenten verliere. Weiters sagte sie dem Pensionisten, dass sie aktuell bei einem Linzer Rechtsanwalt sitze und dass er das Geld um 17 Uhr zurück bekommen würde.
Da der Pensionist dachte, dass es sich um eine Bekannte handle, hob er 100.000 Euro von Banken ab. Als Übergabeort wurde eine Stelle im Stadtkern von Gallneukirchen vereinbart. Dort solle er der Mutter des Rechtsanwalts das Geld übergeben.
Bei dem Treffpunkt wartete eine zirka 50 Jahre alte Frau, ungefähr 170 Zentimeter groß, schlank, mit schulterlangen dunklen Haaren und einem dunklen Teint. Ohne viele Worte wurde die Übergabe von zwei Geldsäcken durchgeführt und die Frau verschwand zu Fuß zwischen zwei Gebäuden.
Der Pensionist rief später seine Bekannte an. Dabei erfuhr er, dass sich diese zurzeit im Ausland befindet. Daraufhin erstattete der 81-Jährige Anzeige.


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