Ansturm auf Teddyklinik: Kindern spielerisch Arztbesuch vermittelt
GALLNEUKIRCHEN. Große Aufregung herrschte als die Teddyklinik des Lions-Klubs Gallneukirchen ihre Tore öffnete: 30 Kinder mit ihren „Lieblingen“ und begleitet von Mama und Papa standen bereit und warteten gespannt darauf, ihre kranken Teddys, Puppen oder sonstigen Plüschtiere von echten Ärzten behandeln zu lassen.

Die 20 Mediziner hatten alle Hände voll zu tun, galt es doch neben Teddys und Puppen noch weitere 46 verschiedenste Arten von Pelz- und Plüschtieren der insgesamt 432 Kinder, die bis in den späten Nachmittag die Klinik besuchten, medizinisch zu betreuen und zu versorgen. Da wurde abgehorcht und abgeklopft, es mussten Infusionen, Injektionen und Verbände verabreicht werden und im eigens aufgebauten Operationssaal „operierten“ drei Chirurgen.
Kinder halfen mit
Die Kinder durften mithelfen und wurden mit OP-Haube und Mundschutz ausgestattet. Mit großen Augen bestaunten sie jeden Handgriff der Ärzte, bevor sie ihre Lieblinge wieder sanft aus der Narkose holen durften. Gleich um die Ecke hatte auch das Gipszimmer Hochbetrieb, weil viele Teddys und Puppen, Hasen und Hunde, Pferde und Katzen, Löwen, Tiger und auch Giraffen gebrochene Arme oder Beine hatten.
Spielerisch lernen
Fast alle „Patienten“ benötigten für ihre vollständige Heilung auch noch Medikamente, die den Kindern nach ärztlicher Verordnung in der Klinikapotheke gleich mitgegeben wurden, bevor sie sich in der Klinikkantine nach diesem aufregenden Besuch stärken konnten. Bei diesem Projekt wird Kindern spielerisch der Krankenhausalltag nahegebracht.


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