Glocken läuten gegen den Hunger
URFAHR-UMGEBUNG/ÖSTERREICH. In ganz Österreich läuten am Freitag, 31. Juli, um 15 Uhr – der Sterbestunde Jesu – die Kirchenglocken fünf Minuten lang statt einer. Die Caritas und die Pfarren setzen damit ein hörbares Zeichen und wollen daran erinnern, dass täglich Menschen an Hunger sterben.

Die Caritas bittet in der August-Sammlung, die in den Pfarren durchgeführt wird, um Spenden für ihre Hilfsprojekte gegen den Hunger in Afrika. „Die Coronakrise macht unser Engagement gegen den Hunger notwendiger denn je. In Afrika haben viele Menschen mehr Angst vor Hunger zu sterben, als vor Corona“, sagt Franz Kehrer, Direktor der Caritas OÖ.
Einkommen fällt weg
Durch die Corona-Pandemie bahnt sich in Afrika eine humanitäre Katastrophe an: Die meisten Menschen leben hier hauptsächlich von der Landwirtschaft, von der Arbeit als Tagelöhner, vom Verkauf ihrer Ware auf Märkten oder kleinen Geschäften und Restaurants. Durch die Ausgangssperren und die geschlossenen Märkte fällt das ohnehin geringe Einkommen völlig weg.


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