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GAMING. In wenigen Tagen, am 19. Februar, ist Gaming der Mittelpunkt der Bezirks-Faschingswelt. Zum 13. Mal findet in der Ötscherlandgemeinde ein Faschingsumzug statt.

Organisator Johann Scharner (re.) mit einem Teil seiner Crew bei der Kostümprobe.
Organisator Johann Scharner (re.) mit einem Teil seiner Crew bei der Kostümprobe.

Nach fünf Jahren Pause organisieren die Mitglieder der Freiwillige Feuerwehr, wie schon in den vergangenen sechs Jahrzehnten, wieder ein buntes Faschingsspektakel. „Wenn eine größere Investition nötig ist, wie die eines neuen, Feuerwehrautos, und die Gaminger Vereine und die Bevölkerung den Wunsch äußern, einen Umzug zu veranstalten, organisieren wir das bunte Treiben“, so Organisator Johann Scharner, der sich über die Anmeldungen sichtlich freut. Bis jetzt gibt es 36 fixe Zusagen an teilnehmenden Gruppen, die mit ihren bunt geschmückten Festwägen durch Gaming ziehen werden. Rund 600 „Faschingsnarren“ sorgen dabei für ein reges, buntes Treiben. Musikalisch werden die Teilnehmer von den Blasmusikkapellen Gaming, Lackenhof, Gresten und den Fanfarenbläsern der Brauereikapelle Wieselburg begleitet. Für alle aktiven Teilnehmer gibt es danach als keine Belohnung einen, von der Gemeinde gesponserten Imbiss, der in den verschiedenen Gastronomiebetrieben im Ort verzehrt werden kann. „Wir hoffen auf viele Besucher. Parkplatzprobleme wird es nicht geben. Von den gekennzeichneten Parkplätzen gelangt man problemlos mit Shuttlebusse in den Ort“, so Johann Scharner. Das närrische Spektakel beginnt um 13.30 Uhr. Vom Sammelpunkt beim Feuerwehrhaus am Umberg führt die Strecke über die Umberg-, Tormäuerstraße durch den Markt auf die Ötscherlandstraße (B25) zum Endpunkt bei der Kartause.

Nostalgie

Der Gaminger Faschingsumzug hat eine lange Tradition und Johann Scharner erinnert sich an die Anfangszeit: „Ich war als Youngster von Beginn in den 60iger Jahren mit dabei. Es war immer ein Erlebnis und es gab jede Menge Spaß, mit Kostümen durch den Ort zu ziehen“. Der Hauptgrund einen Umzug zu veranstalten war damals, dass unsere Musikkapelle ein neues „Gwandl“ brauchte. Mit dem Erlös, sponserten die Florianijünger damals dieses Vorhaben.


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