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GARSTEN. Die Ennskraftwerke AG kommt mit ihrem Projekt Fischaufstiegshilfe beim Kraftwerk Garsten-St. Ulrich gut voran. Das Projekt soll den ökologischen Zustand des Enns-Abschnittes wesentlich verbessern.

Baugrubenflutung beim Hochwasser Anfang Februar 2020Foto: Ennskraftwerke AG
  1 / 2   Baugrubenflutung beim Hochwasser Anfang Februar 2020Foto: Ennskraftwerke AG

Durch die neue Fischaufstiegshilfe können sich Fische und Wasserorganismen künftig ungehindert zwischen Ober- und Unterwasser des Kraftwerkes bewegen. „Das ist notwendig, um den genetischen Austausch der Wasserorganismen zu ermöglichen und die Biodiversität im Fluss zu erhalten“, weiß Ennskraft-Sprecherin Michaela Steinparz. Gemäß ökologischen Erfordernissen wird die Anlage in moderner Modulbauweise mit technischen und naturnahen, flachen Passagen errichtet. Im unteren Abschnitt dient der neu gestaltete Garstnerbach als Fischweg. Bei der Dimensionierung hat man sich am Huchen orientiert. Die für den Fischweg nötige Wassermenge beträgt 700 Liter pro Sekunde.

Im Zeitplan

Die Bauarbeiten gehen zügig und planmäßig voran – trotz teils schwieriger Witterungs- und Wasserführungsverhältnissen und des Hochwassers Anfang Februar, bei dem die Baugrube des Einstiegsbauwerkes geflutet wurde. Die für Ende April anvisierte Inbetriebnahme des Fischaufstiegs soll aus heutiger Sicht halten. Zwei der drei technischen Abschnitte sind im Wesentlichen fertig, der dritte ist weit fortgeschritten. Auch die Arbeiten zur ökologischen Ausgestaltung des Garstnerbaches sind über weite Strecken abgeschlossen – die Rekultivierung und Bepflanzung erfolgt im Frühjahr.

Bachverlegung bei Justizanstalt

Aktuell konzentrieren sich die Erdarbeiten auf die Umverlegung des Garstnerbaches bei der Justizanstalt und auf die Neuanlage eines Gerinnes südlich der Marian-Rittinger-Straße. „Die Ennskraft ist bemüht, die Beeinträchtigungen der Bevölkerung, die mit einem Bauprojekt dieser Größe verbunden sind, möglichst gering zu halten“, so Steinparz.


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