Garsten for Future: Aktion Blühwiese für Artenvielfalt
GARSTEN. „Vom Reden ins Tun kommen“ war das Motto der ersten Zusammenkunft der neuen – kurz vor dem Shutdown gegründeten – Bürgerinitiative Garsten for Future.

Garstner aus unterschiedlichsten Berufsgruppen haben sich von der Fridays-for-Future-Bewegung inspirieren lassen und beschlossen, sich über parteipolitische Grenzen hinweg gemeinsam zu engagieren. Kaum gegründet, erwirkten sie in sprichwörtlich letzter Minute ein beherztes „Stopp!“ aus dem Mund der Fischaufstieg-Projektleitung der Ennskraftwerke: Eben noch startklar für die Aussaat herkömmlicher Grassamen auf dem frisch aufgeschütteten Areal, standen die Maschinen kurzfristig still, um auf Blühwiese umzusatteln.
9.000 Quadratmeter
Bald darauf wurden 9.000 Quadratmeter mit Saatgut als künftige Nahrungsquelle für Bienen, Hummeln und Schmetterlinge bestückt. „Ohne die Aufgeschlossenheit der Ennskraftwerke und die ökologische Beratung durch Markus Kumpfmüller wäre dies nicht möglich gewesen“, bedankt sich Petra Wallentin als Initiatorin der Gruppe Garsten for Future, die auch die zertifizierten Wildblumensamen finanzierte.
Vereinslokal am Platzl
Nun wird eifrig an der Umsetzung weiterer Projekte rund um regionale Radwege, Mobilität, Energie oder „Nationalpark Garten“ gearbeitet. Die Gemeinde stellt der Initiative dafür einen Raum Am Platzl zur Verfügung. „Wir wünschen uns viel Austausch und freuen uns über jeden, der mit uns aktiv werden möchte.“


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