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GARSTEN. Frau in der Wirtschaft Oberösterreich hat die Dambacherin Eva Weidmann als Unternehmerin des Monats ausgezeichnet.

Von links: Mario Pramberger, Bettina Stelzer-Wögerer, Eva Weidmann, Judith Ringer und Peter Guttmann Foto: Kainrath

Seit 1912 befindet sich das Gasthaus Weidmann in Dambach im familiären Besitz. Vor neun Jahren wurde es von Eva Weidmann in vierter Generation übernommen. Unter ihrer Führung wurde das Gasthaus vor allem in den letzten Jahren kontinuierlich erweitert, so wurden etwa Küche und der Barbereich vergrößert.

„Nicht wegzudenken“

„Eva Weidmann hat es geschafft, das Gasthaus zu einem bemerkenswerten Betrieb zu entwickeln, der aus der Region nicht mehr wegzudenken ist. Mit viel Kraft meistert sie alle Herausforderungen des Gastgewerbes, wird den hohen Standards der Branche gerecht und begeistert ihre Gäste und Mitarbeiter gleichermaßen durch Bodenständigkeit, Ausdauer, Ideenreichtum und Willensstärke“, sagt Judith Ringer, stellvertretende Landesvorsitzende bzw. Bezirksvorsitzende von Frau in der Wirtschaft.

Bekannt für Wildgerichte

Von Anfang an war Eva Weidmann klar, dass sie eines Tages das traditionsreiche Gasthaus, einst bereits im Besitz ihrer Urgroßeltern, übernehmen würde. Auf das abwechslungsreiche Speiseangebot, von traditioneller Hausmannskost bis zu regionalen Wildspezialitäten, ist sie besonders stolz. „2015 wurden wir für unsere Küche sogar mit der OÖ Wildplakette ausgezeichnet“, sagt die erfolgreiche Wirtin.

Familie und Job unter einem Dach

Obwohl es nicht immer einfach ist, ein Gastgewerbe zu führen, könnte sich Eva Weidmann keine bessere Arbeit vorstellen. „Für mich als Mutter zweier schulpflichtiger Kinder ist es ein sehr praktischer Beruf. Familie, Wohnung und Arbeit – alles befindet sich unter einem Dach. Natürlich geht nichts über einen guten Familienverband und meine verlässlichen Mitarbeiter, die mich bei jedem Unterfangen tatkräftig unterstützen“, erklärt sie.

„Weniger Bürokratie“

Um Frauen den Weg in die Selbstständigkeit zu erleichtern, wünscht sich Weidmann eine Vereinfachung der Bürokratie. „Es ist eine Herausforderung, dass immer alles punktgenau dokumentiert werden muss. Weiters wäre es wünschenswert, außerhalb der Ballungszentren für eine ganztägige Kinderbetreuung zu sorgen“, so die Wirtin. 


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