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GERAS. Am Freitag, dem 25. September fand die Vernissage „Grafik, Aquarell, Fotografie“  von Anton Ehrenberger statt.  

(V.l.) Hadmar Lichenwallner, Josef Pachschwöll, Jakob Pachschwöll und Anton Ehrenberger Foto: Akademie Geras

Im Mittelpunkt des malerischen Schaffens Ehrenbergers stehen einerseits Bildvorstellungen, in denen sich „Magisches und Numinoses mit Gestus und Sinnlichkeit verbindet“, zum anderen die lyrisch-expressive Auseinandersetzung mit Natur und Landschaft. Die plastischen Arbeiten und Objekte sind durch ihre symbolbezogene und kontemplative Grundhaltung gekennzeichnet. Im Bereich der Druckgrafik ist für Ehrenberger die Radierung das wichtigste Ausdrucksmittel.

Den Arbeiten, die in der Auseinandersetzung  mit der konkreten Natur entstanden sind, stehen jene freien Übersetzungen und Variationen gegenüber, die das Gesehene und Empfundene bis an die Grenze des Ungegenständlichen vorantreiben – seien es „Innere Landschaften“ oder Zustandsbilder, die im „Spannungsfeld von Positivismus und Metaphysik sowie von Selbstreflexion und spontanem Kunstwollen angesiedelt sind“.

Studienreisen, unter anderem nach Griechenland und Mexiko führten zu einer Erweiterung der bildnerischen Formsprache. „Ehrenberger hatte in Mexiko jenen Anstoß erhalten, der es ihm ermöglichte, Spannung, Dynamik, Bedrohung, Gefahr, Schönheit, Wildheit und den Reiz des Exotischen in äußerst persönlichen Arbeiten als Spiegelbilder eigener Grundsituationen zu fixieren. Den feinsinnigen Duktus seines Zeichenstils hat Ehrenberger dabei nicht aufgegeben, nur das Spontane gewann an Gewicht. Ehrenberger als Zeichner – ein Seismograph der Seele.“

(Zitate: Wolfgang Hilger, Ausstellungskatalog „Zeichnungen“)

Die Ausstellungsdauer ist von 25.09.2015 bis 22.11.2015


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