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GFÖHL. Einen bewegenden Abend erlebten die Besucher des Gföhler Kinos, das kürzlich den österreichischen Film „Murer – Anatomie eines Prozesses“ zeigte.

Beim Filmgespräch im Gföhler Kino (v. l.): Autorin Ljuba Arnautovic, Kinobesitzerin Manuela Pensch, Bürgermeisterin Ludmilla Etzenberger (ÖVP), Regisseur Christian Frosch und Schauspielerin Erni Mangold Foto: Brandt

Regisseur Christian Frosch, ein gebürtiger Heidenreichsteiner, thematisiert darin die wahre Geschichte eines steirischen Großbauern, der als Kriegsverbrecher vor Gericht stand und freigesprochen wurde. Beim Filmgespräch erzählte Schauspielerin Erni Mangold, wie sie die Nazizeit erlebt hat. So habe sie sich freiwillig einen Judenstern angesteckt, um unbehelligt mit ihrer jüdischen Freundin in Wien unterwegs sein zu können. Mehrfach warnte die Schauspielerin, die in St. Leonhard am Hornerwald lebt, vor den Gefahren des Rassismus.


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