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GMÜND. Die Kriminaldienstgruppe der Polizeiinspektion Gmünd klärte 26 Diebstähle und Einbruchsdiebstähle in den Bezirken Gmünd, Waidhofen an der Thaya und Zwettl. Vier mittellose und in der Tschechischen Republik zum Teil einschlägig vorbestrafte Beschuldigte im Alter von 34, 42, 44 und 47 Jahren bestritten zumindest seit Mai 2015 bis zum 21. Juli 2015 ihren Lebensunterhalt durch Einbrüche und Diebstähle in 26 Fällen in vorwiegend alleinstehende und abgelegene Objekte, Vereinshäuser und landwirtschaftliche Anwesen.

Symbolfoto: Vowe
Symbolfoto: Vowe

Die Täter drangen durch Aufbrechen von unzureichend gesicherten Fenstern oder Türen in die Objekte ein, stahlen Lebensmittel, alle sonstige ihnen brauchbar erscheinende Gegenstände und Treibstoff. Die jeweiligen Tatobjekte wählten die Täter während ihrer zuvor nicht geplanten Fahrten im ländlichen Raum, unmittelbar vor der Tatausführung, aus.

Entscheidender Hinweis kam von Polizistin

Die Verdächtigen konnten im Zuge einer Fahndung, bei dem auch ein Hubschrauber des Bundesministeriums für Inneres und mehrere Polizeidiensthunde eingesetzt waren, festgenommen werden. Eine aufmerksame Polizistin außer Dienst, die in den Nachtstunden des 21. Juli 2015 die Verdächtigen in ihrem Garten offensichtlich bei einem Einbruchsversuch in ihrem Haus bemerkte und überraschte, lieferte die entscheidenden Täterbeschreibungen.

Der durch die Straftaten verursachte Schaden beläuft sich nach derzeitigem Ermittlungsstand auf etwa 8.000 Euro. Zwei der vier Beschuldigten verbüßten wegen Eigentumsdelikten in der Tschechischen Republik bereits mehrjährige Haftstrafen. Die teilgeständigen Verdächtigen wurden über Anordnung der Staatsanwaltschaft Krems in die Justizanstalt Krems eingeliefert.


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