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GMÜND. Ein Busfahrer aus Tschechien der 18 Personen an Bord hatte, wurde am Montag 4. Juli mit einem völlig desolaten Fahrzeug angehalten. Bei der Kontrolle durch die Polizei stellte sich heraus, dass der 42-Jährige mit einem Omnisbus unterwegs war, dessen Bremsleitungen stark korrodiert, die Feststellbremse ohne Funktion und sämtliche tragenden Teile durchgerostet waren. Die Weiterfahrt wurde untersagt.

Der Reisebus ließ auch äußerlich viel zu wünschen übrig.
  1 / 2   Der Reisebus ließ auch äußerlich viel zu wünschen übrig.

Der 42-jähriger tschechischer Staatsbürger fuhr auf der L 62 aus Richtung Gmünd kommend in Richtung Neu-Nagelberg. Dabei wurde er von Bediensteten der Polizeiinspektion Gmünd angehalten und einer Lenker- und Fahrzeugkontrolle unterzogen. Aufgrund des augenscheinlich schlechten Zustandes des Busses wurde der Bus einer technischen Kontrolle auf dem Prüfzug unterzogen.

Dabei wurde festgestellt, dass die Bremsleitungen stark korrodiert waren, die Feststellbremse ohne Funktion war und sämtliche tragenden Teile durchgerostet waren, wobei für sämtlich angeführte Mängel Gefahr im Verzug bestand. Aufgrund der Mängel wurde der Bus abgestellt und die Kennzeichen abgenommen. Vom 42-jährigen Lenker wurde eine Sicherheitsleistung eingehoben und er wurde der zuständigen Bezirkshauptmannschaft angezeigt.

Die Fahrgäste mussten bis zum Eintreffen eines Ersatzbusses etwa zwei Stunden am Kontrollplatz ausharren.


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