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GMÜND. Eine betagte Gmünderin wäre beinahe Opfer eines Betrugsversuches geworden, hätte sie nicht genügend Zweifel gehabt und Angehörige verständigt. Es war ihr nicht geheuer, dass sie eine Verwandte in finanzieller Notsituation haben sollte.

Eine bislang unbekannte weibliche Täterin rief am 21. November gegen 11.15 Uhr die 86-jährige Pensionistin Hertha S. aus der Gemeinde Gmünd am Festnetztelefon an, und gab sich als deren Cousine aus. In weiterer Folge gab sie an, dass sie dringend einen mehrere zehntausend Euro hohen Geldbetrag benötige, und diesen in wenigen Stunden abholen werde. Im Zuge dessen forderte die unbekannte Täterin die Pensionistin auf, umgehend den Geldbetrag bei ihrer Bank zu beheben.

Die Pensionistin hielt in weiterer Folge Rücksprache mit Angehörigen, da ihr der Anruf komisch vorkam. Die Angehörigen erstatteten daraufhin sofort Anzeige bei der Polizei.

Die unbekannte Anruferin meldete sich bis dato nicht mehr bei der Pensionistin. Der betagten Frau entstand kein Schaden.

Tipp der Kriminalpolizei: auf keine Forderungen der Anrufer eingehen, Rücksprache mit Angehörigen halten und die Polizei verständigen!


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