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BEZIRK GMÜND. Das Konservatorium für Kirchenmusik der Diözese St. Pölten hat einen guten Namen im Hinblick auf Ausbildungen im Bereich Kirchenmusik. Im Juni finden die ersten Aufnahmeprüfungen für das Studienjahr 2018/2019 statt.

Johanna Reiterer aus Gmünd bildete sich in Kirchengesang am Konservatorium aus. Foto: Wolfgang Zarl

Das St. Pöltner Konservatorium für Kirchenmusik der Diözese St. Pölten hat einen hervorragenden Ruf und ermöglicht für viele Niederösterreicher hochwertige Kirchenmusik. Über 200 Sänger, Organisten und Musiker werden hier auf sehr hohem Niveau aus- und weitergebildet.

Studienjahr 2018/2019

Das nächste Studienjahr startet im September, eine Ausbildung dauert rund fünf Jahre. „Das Konservatorium ist ein lebendiger Treffpunkt für Musikliebhaber, die aus der Verbindung von Musik und Spiritualität eine Bereicherung für ihr Leben erfahren wollen“, betont Michael Poglitsch, Leiter der diözesanen Einrichtung.

Viele Erwachsene in Ausbildung

Die große Schar der Aus- und Fortbildung Suchenden ist sehr vielschichtig: Die Hauptgruppe sind im Berufsleben stehende Erwachsene, erfreulich und beachtlich groß ist die Gruppe der noch zur Schule gehenden Interessenten.

Vielfältige Studienmöglichkeiten

Das Studium ist sowohl im Ausbildungszweig für Kirchenmusik als auch im Ausbildungszweig für Lied-Messe-Oratorium in drei Stufen gegliedert (Elementar-, Grund- und Aufbaustufe), die Stundenplangestaltung erfolgt „Hörerfreundlich“. Zudem bietet das Konservatorium auch die Möglichkeit eines Studiums in den beiden Exposituren Horn und Blindenmarkt sowie den Schwerpunkt Neues geistliches Lied im Rahmen des Kirchenmusikstudiums. „Das Konservatorium bietet neben der klassischen Kirchenmusikerausbildung den Ausbildungszweig Lied-Messe-Oratorium für sängerisch speziell Interessierte an“, berichtet Poglitsch.

Einzelunterricht

Durch den Einzelunterricht in den künstlerischen Hauptfächern (Orgel, Orgelimprovisation, Stimmbildung, Klavier, Gitarre) ist eine individuelle Förderung der Hörer möglich, das breitgefächerte Angebot an musikalisch allgemeinbildenden und speziell auf das Liturgische ausgerichteten Lehrveranstaltungen ist Garantie für eine umfassende Ausbildung.

Universalität und Sakralität

Das Konservatorium steht für Universalität und Sakralität. Neben der eingehenden Beschäftigung mit dem weiten Feld der Musica sacra sind selbstverständlich Ausflüge in das weltliche Genre Teil des Lehrens und Lernens. Poglitsch: „Mit diesen hohen Ansprüchen erfüllt das Konservatorium einen nicht hoch genug einzuschätzenden musikalisch-kulturellen Auftrag im Lande Niederösterreich und darüber hinaus im ganzen Musikland Österreich.“

Hohe Professionalität

Die vielfältigen Lehrveranstaltungen umfassen kreatives Musizieren (Orgelimprovisation), die freudvolle Beschäftigung mit Musik in Theorie und Praxis, das gemeinschaftliche Singen in Chor und Ensemble. Der Gruppenunterricht ermöglicht die Begegnung mit Gleichgestimmten und Gleichgesinnten, der Einzelunterricht lässt genügend Raum für eine individuelle Betreuung der Hörer durch hochqualifizierte Lehrer. Die Arbeit der am Konservatorium Lehrenden ist getragen von großer Fachlichkeit, Professionalität, Engagement und Idealismus. Die Lehrenden sind sich ihrer großen Verantwortung gegenüber Wissen und musikalische Fertigkeiten suchenden Menschen sehr wohl bewusst. Dass Hörer des Konservatoriums im Rahmen von Gottesdiensten als Organisten, Chorleiter und Sänger/Kantoren und bei Wettbewerben mit besten Platzierungen immer wieder ihr Können unter Beweis stellen, ist ein äußerst erfreulicher Beleg für die künstlerische Ausbildung auf hohem Niveau. Zudem bestehen jedes Jahr Studierende des Konservatoriums Aufnahmeprüfungen an Musikuniversitäten.

Erste Aufnahmeprüfungen für 2018/2019

Am Montag, 25. Juni um 14 Uhr beginnen die ersten Aufnahmeprüfungen dafür und zwar in den Ausbildungszweigen Lied-Messe-Oratorium und Kirchenmusik-Neues geistliches Lied. Anmeldeschluss dafür ist Donnerstag, 21. Juni. Genau Informationen sind unter http://kons.dsp.at zu finden oder bei Wolfgang Zarl unter 02742/ 324-3391 erhältlich.

Weitere Informationen unter http://kons.dsp.at


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