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BEZIRK GMÜND. Die Gärten der Aktion „Natur im Garten“, die alle Kriterien der Aktion eine ganze Saison voll erfüllten, wurden in Tulln mit dem „Goldenen Igel“ ausgezeichnet. Aus dem Bezirk konnten das Kunstmuseum Waldviertel, die Waldschenke Doris Schreiber, das Unterwasserreich Schrems und Marietta und Karl Tröstl die Auszeichnung von Landeshauptmann-Stellvertreter  Wolfgang Sobotka und Landesrätin Petra Bohuslav (beide ÖVP) entgegennehmen.

„Natur im Garten“-Beraterin für das Gebiet Waldviertel Sabina Achtig, Landesrätin Petra Bohuslav, Landeshauptmann-Stellvertreter Wolfgang Sobotka und Michaela Zeiler (Projektsteuerung) mit den ausgezeichneten Schaugärtnern aus dem Bezirk Gmünd. Foto: NLK/Filzwieser
  Die Verleihung des „Goldenen Igel 2014“ fand in diesem Jahr auf der größten ökologischen Gartenschau, der GARTEN TULLN statt. Der „Goldener Igel“ steht für hundertprozentiges ökologisches Gärtnern: Das heißt es wird auf Pestizide, chemisch-synthetische Dünger und Torf verzichtet. Damit entsprechen die ausgezeichneten Gärten den Kernkriterien der Aktion „Natur im Garten“. Insgesamt konnten sich 80 Schaugärten aus allen Regionen Niederösterreichs über die Auszeichnung freuen. „Durch den Einsatz aller Beteiligten ist das Schaugartennetzwerk einzigartig und ein Vorzeigebeispiel für viele weitere Besitzerinnen und Besitzer von Gärten und Grünräume. Es freut uns sehr, dass die ökologischen Kernkriterien der Aktion „Natur im Garten“ umgesetzt werden und wir damit eine intakte Umwelt fördern. Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein erhalten damit einen wichtigen Stellenwert“, freute sich Landeshauptmann-Stellvertreter Wolfgang Sobotka über das Engagement der zahlreichen Schaugärtner. “Die Gärten Niederösterreichs“ verbindet viele Ebenen: vom vielfältigen Hausgarten über historische Gärten, Parks und Themengärten bis zu touristischen Großanlagen wie der GARTEN TULLN oder das Rosarium in Baden. „Der Gartentourismus in Niederösterreich erfreut sich großer Beliebtheit, die Gärten Niederösterreichs sind vielbesuchte Ausflugsziele. Mittlerweile zählen wir in unseren Schaugärten jährlich rund drei Millionen Besucherinnen und Besucher. Damit ist der Gartentourismus auch ein wichtiger Wirtschaftsfaktor“, erklärte Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

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