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GMÜND. Am Samstag, 12. September, startet in Gmünd eine außergewöhnliche Friedens- und Gedenkfahrt. Mit Elektroautos werden Gedenkstätten in Gmünd, Ceské Velenice und Weitra besucht.

Die Friedensfahrt besucht wichtige zeitgeschichtliche Orte in der Region.
Die Friedensfahrt besucht wichtige zeitgeschichtliche Orte in der Region.

Diese Plätze des Erinnerns stehen im Zusammenhang mit jüdischen ungarischen Zwangsarbeitern und mutigen Waldviertlern, die in den letzten Kriegsmonaten unter Lebensgefahr Menschen vor dem Tod gerettet haben. Unter ihnen ist auch der Gmünder Amtsarzt Arthur Lanc, der dafür als „Gerechter unter den Völkern“ ausgezeichnet worden ist. Lanc erwarb sich große Verdienste um die vielen ungarischen Juden im Getreidespeicher (Ende 1944/Anfang 1945), die in unvorstellbaren Zuständen bis zu ihrem Weitertransport in ein Konzentrationslager untergebracht waren. An acht Stationen der Friedensfahrt wird es Informationen und Impulse geben. Die Fahrt findet bewusst mit Elektroautos statt, um auf den Zusammenhang zwischen Ökologie und Frieden aufmerksam zu machen.  Start der Friedensfahrt ist um 8 Uhr vom Stadtplatz in Gmünd. Von dort aus wird zum ehemaligen Getreidespeicher in der Lagerstraße gefahren, dann weiter zum Friedhof nach Ceské Velenice (jüdisches Massengrab) und schließlich zum Schulgarten der Mittelschule für Musik und Ökologie (Gedenktafel für Arthur Lanc). Danach wird weiter Richtung Weitra bzw. Buchers gefahren, wo um 17 Uhr der Abschluss stattfindet.

 

Informationen zum Programm sowie zur Teilnahme an der Veranstaltung per E-Mail unter wegdesfriedens@aon.at oder per Telefon unter 0664/73945085.

 

Termin

Samstag, 12. September 2015

08:00 Uhr

Stadtplatz, 3950 Gmünd


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